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Geschrieben von forextotal am 24. August 2016

US-Dollar vor Yellen-Rede geschwächt

USA und der Dollar

In welche Richtung wird der US-Dollar drehen? Diese Frage scheint diese neue Handelswoche zu dominieren, während die Stimmung gegenüber der US-amerikanischen Währung zu kippen droht. Hintergrund sind die divergierenden Erwartungshaltungen zwischen den Anlegern an den Devisenmärkten auf der einen und den vorsichtig zurückhaltenden US-Zentralbankern auf der anderen Seite. Seit Dezember des vergangenen Jahres beließ die Federal Reserve Bank den Leitzins unangetastet und enttäuschte damit die Hoffnungen zahlreicher Investoren auf eine Wende in der Zinspolitik.

Skeptische Anleger

Seit Monaten bereits ist im Kursverlauf des Greenback das immer gleiche Spiel zu beobachten: Ist der Glaube an den Märkten an einen bevorstehenden Zinsschritt durch die Fed stark, kaufen die Anleger den US-Dollar, um vom erwarteten Kursanstieg zu profitieren. Diese Hoffnungen begünstigte lange Zeit die Stärke der US-amerikanischen Währung, die sich gegenüber den anderen Hauptwährungen durchzusetzen wusste.

Seit vergangener Woche jedoch trübt sich das Bild, die Anleger werden in der Leitzinsfrage skeptischer. Mit der schwindenden Aussicht auf eine baldige Zinsanhebung geht auch die Nachfrage nach dem US-Dollar mehr und mehr zurück - der Währungskurs sinkt.

Lauern auf neue Impulse

Neue Impulse für den Währungskurs des US-Dollars könnte das Jackson Hole Symposium liefern, das in dieser Woche zahlreicher Ökonomen und Notenbanker nach Wyoming zieht. Anlässlich der Veranstaltung diskutieren die Experten aus aller Welt geldpolitische Strategien. In diesem Rahmen wird für Freitag eine Rede der Vorsitzenden der Federal Reserve Bank Janet Yellen erwartet. Die Marktteilnehmer geben sich zum Beginn der Woche auch deshalb zurückhaltend, da sie sich von dieser Rede neue Hinweise auf die künftige amerikanische Geldpolitik erhoffen.

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