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Geschrieben von forextotal am 19. August 2016

Stimmung gegenüber US-Dollar aufgehellt

USA und der Dollar

Mit etwas Erleichterung kann der US-Dollar aus der aktuellen Handelswoche ins Wochenende gehen. Sie US-amerikanische Währung präsentierte sich zuletzt stark geschwächt von den schwindenden Zinsfantasien am Devisenmarkt und sank zu Wochenbeginn unter die Marke von 100 japanischen Yen. An diesem Freitag verliehen ihr optimistische Daten aus de Vereinigten Staaten Rückenwind, der US-Dollar-Index stieg von seinem Siebenmonatstief von 94.05 auf 94,39 an.

Starke Dynamik im Euro

Langsam werden die Investoren an den Aktienmärkten nervös. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich schneller von ihrem Breit-Schock erholt als allgemein angenommen. Sie profitiert von der aktuellen Dollar-Schwäche und notierte am heutigen Freitag wieder auf ihrem Niveau von vor dem britischen Volksentscheid.

Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft kann dies indes keine willkommene Entwicklung sein, ihre Produkte verteuern sich mit dem Anstieg des Euros im Ausland. Nach einem kleinen Durchhänger, der das Währungspaar EUR/USD auf ein Tief von 1,1306 USD befördert hatte, notierte der Euro zuletzt wieder stabil bei 1,1226 USD.

Fed schwächt den Greenback

Hinter dem überraschend starken Kursanstieg des Euros steckt der akute Wertverfall des US-Dollars. Dieser wiederum nährt sich aus dem am Mittwoch veröffentlichten Sitzungsprotokoll der Federal Reserve Bank und den damit verbundenen enttäuschten Hoffnungen der Anleger. Die Veröffentlichung lässt keinen Zweifel mehr daran, dass die amerikanischen Zentralbanker es mit weiteren Leitzinsschritten alles andere als eilig haben.

Ein kleiner Lichtblick zum Wochenausklang waren die heute vorgelegten Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt. Dieser zeigt sich unverändert stabil und verzeichnet einen Rückgang von 4.000 Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung innerhalb der zurückliegenden Woche.

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