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Geschrieben von forextotal am 31. Mai 2016

Brexit-Gegner bestärken Pfund

Britisches Pfund (GBP)

Die großen Themen Leitzinsanhebung in den Vereinigten Staaten und Brexit, der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, begleiten die Anleger an den Devisenmärkten auch in der neuen Handelswoche. Während der US-Dollar von frischen Zinsspekulationen ungebrochenen Aufwind erhält, profitiert die britische Landeswährung Pfund von neuen Umfragewerten.

Mehrheit gegen EU-Austritt

David Cameron, der britische Premierminister, gilt als scharfer Gegner des so genannten Brexit. Für seinen Kampf gegen den Ausstieg aus der Europäischen Union hat sich der Politiker Londons Bürgermeister Khan mit ins Boot geholt. Geeint werben sie für den Verbleib im Staatenbund, während die Debatte die konservative Partei zu spalten droht.

Gänzlich uneins ist in dieser Frage auch die britische Bevölkerung selbst. Laut einer aktuellen Umfrage allerdings liegen die Gegner eines Brexit mit 51% zu 46% leicht vorne. Eine frohe Kunde für den Kurs des britischen Pfunds, der in den vergangenen Wochen den starken Druck, der von der Debatte ausgeht, kräftig zu spüren bekam. In den frühen Morgenstunden erreichte das Währungspaar GBP/USD ein Tageshoch bei 1,4710 USD.

Yellen deutet auf Zinsschritt

Auch für den US-Dollar startete die neue Woche erfreulich. Die US-amerikanische Währung konnte ihren Erfolgskurs fortsetzen, nachdem sie bereits in der vorangegangenen Handelswoche von neuen Zinsspekulationen Auftrieb erhalten hatte.

Für frischen Wind sorgte Fed-Chefin Janet Yellen am Freitag mit ihrer Aussage, dass es richtig sei, in den kommenden Monaten an der Zinsschraube zu drehen. Voraussetzung dafür ist, dass sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt stabil weiterentwickeln. Damit verdichten sich die Hinweise von Seiten der Fed auf eine bevorstehende Erhöhung des Leitzinses.

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