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Geschrieben von forextotal am 26. April 2016

Enttäuschende Konjunkturdaten schwächen US-Dollar

USA und der Dollar

Düstere Vorboten der morgigen Fed-Sitzung waren die heute publizierten, jüngsten Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten. Bereits am Vormittag zeigte sich der US-Dollar angeschlagen, nach der Veröffentlichung beschleunigte er seinen Tiefflug noch zusätzlich. Der Kurs des Währungspaars EUR/USD kletterte am Nachmittag bis zu einem vorläufigen Tageshoch bei 1,1333 USD.

Keine neuen Zinsschritte erwartet

Eine geplante Ankündigung der Federal Reserve Bank versetzt die Finanzmärkte regelmäßig in Aufregung. Besonders jetzt, da weiterhin nicht klar ist, wohin die geldpolitische Reise der Vereinigten Staaten geht, ist die Anspannung deutlich zu spüren.

Fest steht: Morgen stehen keine neuen Zinsschritte an, lediglich Andeutungen zum künftigen Kurs der Zentralbank sind zu erwarten. Die große Frage ist, ob sich die Notenbanker für Zinserhöhungen im Juni erwärmen können. Doch selbst dieser Termin gilt unter Experten als hoch umstritten. Wahrscheinlicher scheint, dass der amerikanische Leitzins noch eine ganze Weile auf seinem derzeitigen Niveau von 0,25 bis 0,50% verharren wird.

Greenback im Tiefflug

Ein weiterer Rückschlag für den Wert des Greenbacks bedeutete die heutige Veröffentlichung jüngster Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten. Enttäuscht reagierten die Anleger auf die Meldung des Handelsministeriums, laut der die Auftragseingänge für langlebige Güter im vorangegangenen Monat um gerade einmal 0,8% und nicht wie erwartet um 1,8% gestiegen sind. Darüber hinaus schrumpften die Kernaufträge für langlebige Güter im gleichen Zeitraum um 0,2% zusammen. Erwartet hingegen wurde eine Zunahme um 0,5%.

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