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Geschrieben von forextotal am 19. April 2016

Konjunkturerwartungen stärken Euro

Europa und der Euro

Zuletzt noch galt der ZEW-Konjunkturindex aus Deutschland als Sorgenkind. Nach einem hoffnungsvollen Wert von 16,1 Punkten im Dezember letzten Jahres ging es im neuen Jahr 2016 erst einmal kräftig abwärts. Bis auf ein Tief von 1,0 Zählern im Februar sanken die Konjunkturerwartungen der Finanzexperten. Nach einem ersten Hoffnungsschimmer im März und einem leichten Anstieg auf 4,3 Punkte stieg der Index im April auf optimistische 11,2 Zähler an.

Optimismus macht sich breit

Überraschend deutlich fiel damit die aufgehellte Stimmung unter den befragten Experten aus. Im Vorfeld errechnete man sich lediglich einen Anstieg auf 8,0 Punkte, damit konnte das Ergebnis im April die Erwartungen um Längen übertrumpfen. Als Hintergrund für die Trendwende nennen Experten positive wirtschaftliche Entwicklungen in China, die den Exportmarkt in Deutschland stärken könnten.

Dennoch - der Abstand zum historischen Mittelwert der ZEW-Konjunkturerwartungen, der bei 24,5 Zählern liegt, ist noch immer riesig. Auch musste der Wert für die aktuelle Lageeinschätzung Einbußen hinnehmen, er ging von 50,7 Punkten leicht zurück auf 47,7 Zähler. Erwartet wurden im Vorfeld 50,8 Punkte.

Signalgeber für den Ifo-Index

Der ZEW-Konjunkturindex gilt traditionell als Vorbote für den bedeutenderen Ifo-Geschäftsklimaindex, dessen Veröffentlichung in der nächsten Woche aussteht. Mit den verbesserten Ergebnissen im April hat die heutige Veröffentlichung also Hoffnung an den Märkten verbreitet. Gestärkt von den optimistischen Vorboten des Tages erreichte auch der Wechselkurs des Währungspaars EUR/USD am Nachmittag ein Tageshoch bei 1,1367 USD.

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