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Geschrieben von forextotal am 8. April 2016

Fed-Spitzentreffen ohne neue Impulse

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Zu einem Spitzentreffen der aktuellen und ehemaligen Fed-Präsidenten fanden sich Paul Volcker, Alan Greenspan, Ben Bernake sowie Janet Yellen zusammen. Doch die anschließende Pressekonferenz ließ eindeutige geldpolitische Signale vermissen, besonders die amtierende Fed-Chefin achtete peinlich genau auf ihre Formulierungen. Derweil blieb der US-Dollar auch zum Wochenschluss angeschlagen, schwindende Zinsspekulationen machten der Währung erneut zu schaffen.

Ziele am Arbeitsmarkt fast erreicht

Trotz einer eher impulsarmen Pressekonferenz war die Botschaft der Fed-Spitzenrunde klar: Die amerikanische Notenbank verfolgt kein bestimmtes Kursziel des US-Dollars, alle geldpolitischen Entscheidungen fußen ausschließlich auf aktuellen Wirtschaftsdaten.

Lediglich die Tatsache, dass es positive Entwicklungen in der Inflation gebe und das Wirtschaftswachstum stabil sei wurde im Marktgeschehen als Nachricht aufgefasst. Hoffnung hinsichtlich künftiger Zinsschritte machte die Ankündigung, dass im Arbeitsmarkt das Mandatsziel der Fed fast vollständig erfüllt sei.

Zinsspekulationen schwinden

Dennoch blieb der Greenback seit der Wochenmitte deutlich angeschlagen. Das am Donnerstag veröffentlichte Fed-Protokoll werteten die Märkte als Signal, dass die Zinsen im Land noch weiterhin niedrig bleiben werden.

Die stimmberechtigten Fed-Mitglieder zeigten sich darin uneins hinsichtlich des nächsten Zinsschritts im April. Etwa die Hälfte der Notenbanker bevorzugt vor dem Hintergrund einer schwachen globalen Konjunktur sowie turbulenten Entwicklungen an den Finanzmärkten eine abwartende Haltung. Der Euro kletterte in der folge auf ein Hoch von 1,1437 USD, musste sich zum Ende der Handelswoche jedoch auf zuletzt 1,1366 USD zurückziehen.

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