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Geschrieben von forextotal am 5. April 2016

Pfund im Sturzflug

Britisches Pfund (GBP)

Es steht dieser Tage nicht gut um das britische Pfund. Nach einigen wenigen optimistischen Tagen hat es heute erneut das Niveau von Anfang März erreicht. Schwer lastet der übergeordnete Druck auf der Währung, befeuert von enttäuschenden Wirtschaftszahlen aus dem Dienstleistungssektor. Nach deutlichen Verlusten am heutigen Nachmittag handelte GBP/USD zuletzt mit 1,4136 USD.

Wirtschaftsdaten enttäuschen Anleger

An Pessimismus im Kurs des britischen Pfunds sind die Anleger an den Devisenmärkten inzwischen gewöhnt. Nachdem alle Hoffnungen in eine baldige Zinswende im Vereinigten Königreich verpufft waren, gab es nur noch wenig, das den Kurs der britischen Währung hätte antreiben können. Die Politik der EZB, globale Wirtschaftsängste und der drohende Brexit lasteten schwer auf der einst hoffnungsvollen Landeswährung.

Doch bislang konnten sich die Marktteilnehmer zumindest auf die wirtschaftliche Stärke des Inselstaats berufen, die im europäischen Vergleich als vorbildlich galt. Jetzt hat die vergangene Woche den Anlegern auch noch diesen Antrieb genommen und es geht abwärts mit Pfund Sterling.

Keine Voraussetzungen für Zinsschritte

Eine hinter den Erwartungen zurückgebliebene Expansionsrate des britischen Gewerbesektors kostete dem britischen Pfund am vergangenen Freitag wertvolle Unterstützung gegenüber dem amerikanischen Dollar. Und auch der für Großbritannien so bedeutende Dienstleistungssektor blieb hinter den Prognosen der Analysten zurück.

Nur eine leichte Verbesserung konnte der Wirtschaftszweig vorweisen, doch noch immer ist die Situation angespannt. Schließlich musste er gerade sein schwächstes Quartal seit dem Jahr 2013 verkraften. Keine guten Vorzeichen für das Pfund also und erst recht nicht für mögliche Zinsschritte durch die Bank of England. Aktuell erscheinen im Gegenteil weitere Lockerungsmaßnahmen wahrscheinlicher.

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