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Geschrieben von Tobias Selb am 3. Februar 2016

Wirtschaftsdaten beflügeln Pfund

Britisches Pfund (GBP)

Für das britische Pfund hat die aktuelle Handelswoche an diesem Mittwoch eine positive Wendung genommen. Gegenüber dem heute schwachen US-Dollar stieg die Währung des Inselstaats heute zunächst auf ein Dreiwochenhoch bei 1,4462 USD und kletterte im Verlauf des Nachmittags weiter bis auf 1,4567 USD. Hintergrund für diesen neuerlichen Anstieg waren neueste Wirtschaftsdaten aus Großbritannien.

Dienstleistungssektor bleibt stabil

Laut einem heute vorgelegten Bericht ist auf den traditionell starken britischen Dienstleistungssektor auch in diesen schwierigen Zeiten Verlass. Anders als gestern das Baugewerbe verzeichnete dieser ein kräftiges Wachstum - ein wichtiges Signal für Großbritannien zum Beginn dieses neuen Jahres. Während die Analysten im Vorfeld der Veröffentlichung des Markit-Einkaufsmanagerindex für das Dienstleistungsgewerbe von einem leichten Rückgang auf 55,3 Punkte ausgingen, überraschte der tatsächliche Anstieg von 55,5 im Dezember auf 55,6 Zähler im Januar.

Ungewisse Zukunftsperspektiven

Ein Wermutstropfen bleibt allerdings auch bei diesen heute vorgelegten, optimistischen Daten. So konnte bislang das Produktionswachstum der Jahre 2013 bis 2015 nicht annähernd erreicht werden, außerdem fallen die Langzeitprognosen eher düster aus.

Es ist besonders dieser verunsicherte Blick in die Zukunft, kombiniert mit einer abflauenden Inflation, die die Anleger an den Zinsplänen der Bank of England zweifeln lässt. Statt an ersten Zinsschritten zu arbeiten dürften sich die Währungshüter aktuell eher den Kopf darüber zerbrechen, wie sie die Konjunktur weiter ankurbeln könnten.

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