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Geschrieben von forextotal am 19. Januar 2016

ZEW-Index mildert Euro-Einbußen

Europa und der Euro

Für den Kurs der gesamteuropäischen Währung neigt sich der Trend weiterhin abwärts, dabei gaben heute veröffentlichte Wirtschaftszahlen durchaus Grund für Optimismus. So hielt sich der ZEW-Index für Januar vor dem Hintergrund der Börsenturbulenzen in China deutlich stabiler als angenommen. Davon ließen sich die Anleger heute aber kaum beeindrucken, EUR/USD erreichte am Mittag ein vorläufiges Tagestief bei 1,0863 USD.

China-Auswirkungen überbewertet

Nach zwei hoffnungsvollen Monaten des Aufstiegs ging es im ersten Monat des neuen Jahres 2015 erneut bergab im ZEW-Konjunkturindex für Deutschland. Ausgehend vom Dezemberwert rutschte der Index um 5,9 Punkte ab und erreichte im Januar 10,2 Zähler.

Dennoch ist die Stimmung an den Finanzmärkten nach der Publizierung der erhobenen Umfrage durch das das ZEW-Forschungsinstitut optimistisch. Schließlich hatten Wirtschaftsexperten im Vorfeld mit einem weitaus deutlicheren Rückgang auf etwa 8,2 Punkte gerechnet, sie hatten die Auswirkungen des Geschehens in Fernost auf die hiesige Wirtschaft zu gewichtig bewertet. Tatsächlich stieg der Subindex zur aktuellen konjunkturellen Lage im Vergleich zum Vormonat um 4,7 Zähler an.

IWF bescheinigt Konjunkturplus

Als große Ausnahme im globalen Konjunkturtrend wertet selbst der Internationale Währungsfonds (IWF) die erstaunlich stabile Wirtschaft Deutschlands. In ihrer jüngst veröffentlichten Prognose reduzierte die Organisation ihre Wachstumserwartungen an die Weltwirtschaft auf 3,1% im Jahr 2016 sowie 3,4% 2017.

Ganz anders jedoch schätzten die Finanzexperten des IWF die Lage in Deutschland ein. Für die hiesige Konjunktur erwarten sie eine Zunahme um jeweils 1,7% in den Jahren 2016 und 2017, damit ergänzten sie ihre bisherigen Prognosen um 0,1 und 0,2 Prozentpunkte.

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