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Geschrieben von Tobias Selb am 18. Januar 2016

Dollar startet gestärkt in die Woche

USA und der Dollar

Ruhig setzte der Handel an den Devisenmärkten nach dem Wochenende ein. Aufgrund des Feiertags Martin Luther King Day in den Vereinigten Staaten war die Liquidität im Markt reduziert und die möglichen Ausschläge wegen des geringen Handelsvolumens begrenzt. Während dieser Montag ruhig blieb, halten die kommenden Tage einige spannende Termine im Wirtschaftskalender bereit, allen voran der Zinsentscheid der EZB am Donnerstag.

EZB-Zinsentscheid im Fokus

Noch ist die Nervosität, die von den Geschehnissen an den Börsen Chinas ausging, deutlich unter den Anlegern zu spüren. Wachsende Sorgen der internationalen Finanzmärkte über die Entwicklung der globalen Konjunktur werden am Donnerstag denn auch die Währungshüter der Europäischen Zentralbank beschäftigen.

Die aktuelle Lage, geprägt von Konjunktursorgen, Deflationsängsten und unaufhaltsam schrumpfenden Ölpreisen, könnte die Zentralbanker zu ausgeprägt dovishen Äußerungen verleiten. In diesem Klima würde wohl kaum jemand ernsthaft erwarten, die EZB plane eine baldige Rückkehr zu einer konservativeren Geldpolitik. Im Gegenteil - aktuelle Spekulationen unter den Marktteilnehmern drehen sich um eine Ausweitung der expansiven Maßnahmen.

Euro muss Gewinne abgeben

Nachdem der Euro in der vergangenen Woche noch frische Höhenluft schnuppern durfte, ist die Aufstiegsbewegung zum Beginn der aktuellen Handelswoche bereits wieder vorüber. Mit der Stabilisierung des Yuan durch Eingriffe der chinesischen Notenbank konnte sich auch der US-Dollar wieder behaupten. Gestärkt von der wachsenden Risikobereitschaft der Märkte bringt er die Gemeinschaftswährung mehr und mehr in Bedrängnis. Auch der Yen, der in Zeiten der Unsicherheit Anlegern als Safe-Haven-Währung gilt, musste gegenüber dem Greenback Verluste hinnehmen. Insgesamt stieg der US-Dollar-Index auf einen Wert von 99,08 an.

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