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Geschrieben von Tobias Selb am 13. Januar 2016

Optimistischere Handelsstimmung bringt Euro Verluste ein

Europa und der Euro

Während sich die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten an diesem Mittwoch nach dem chinesischen Börsencrash wieder etwas beruhigen konnte, musste die europäische Gemeinschaftswährung Verluste hinnehmen. Mit der steigenden Risikobereitschaft der Anleger nahm auch der Abverkauf von Carry Trades in Euro ab, was die Aufwärtsbewegung des Währungskurses ausbremste.

PBoC stabilisiert Landeswährung Yuan

Alle Augen bleiben dieser Tage auf das Geschehen in Fernost gerichtet. Die Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten haben einmal mehr für Aufruhr an den internationalen Finanzmärkten gesorgt. Trotz der heutigen optimistischeren Grundstimmung ist der Crash der Börse noch lange nicht verdaut.

Die wiederholte Abwertung des Yuan durch die chinesische Zentralbank mag der angeschlagenen Wirtschaft geholfen und die Exporte im Weltmarkt angekurbelt haben, doch das Vertrauen der internationalen Anleger ist nachhaltig geschädigt. Sorgen um ein Wettrennen um die niedrigste Landeswährung in den exportierenden Schwellenländern breitete sich aus. Diesen Ängsten steuerte die PBoC heute gezielt entgegen, indem sie den Referenzwert des Yuan am vorherigen Niveau orientierte.

Zahlen widerlegen Konjunkturrutsch

Optimismus verbreiteten darüber hinaus veröffentlichte Daten, die einen Anstieg der chinesischen Exporte während des Monats Dezember um 2,3% im Vorjahresvergleich belegten. Im November noch verzeichnete das Land einen Exportrückgang um 3,7%. Allgemein werden die Zahlen als Signal interpretiert, dass sich die chinesische Wirtschaft auf einem Kurs der Erholung befindet.

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