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Geschrieben von forextotal am 9. November 2015

Dollar-Stärke setzt Yen unter Druck

USA und der Dollar

Über zwei Monate konnte sich der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar tapfer behaupten. Kontinuierlich notierte das Währungspaar USD/JPY um den Wert von 120 JPY. Doch in der vergangenen Woche wendete sich das Blatt zugunsten des Greenbacks plötzlich: Hoffnungen auf einen steigenden Leitzins in den USA, gepaart mit grundsoliden Daten vom Arbeitsmarkt verleihen dem Amerikaner starken Auftrieb.

Zinswende rückt in greifbare Nähe

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung des US-Arbeitsministeriums am Freitag kündigte sich der Ausbruch des Kurses aus dem über Wochen stabilen Trendkanal an. USD/JPY stieg in Richtung der oberen Kanalgrenze bei 121,80 JPY an. Doch zum endgültigen Durchbruch sorgte dann erst die große Überraschung: Mit 271.000 statt 185.000 erwarteten neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft stärkte die Entwicklung am amerikanischen Arbeitsmarkt den Glauben der Anleger an eine Zinswende noch in diesem Jahr.

Schlagartig nahm die Nachfrage nach dem US-Dollar zu und hat auch an diesem Montag nichts von ihrer Dynamik eingebüßt. Unaufhaltsam arbeitet sich der Greenback zu seinem Juli-Niveau vor und nimmt die Marke von 125 JPY in Angriff.

Gewinnmitnahmen bremsen Dollar-Anstieg

Gegenüber den anderen Leitwährungen verzeichnete der Kurs des US-Dollars heute leichte Verluste. Nach der Ralley am Freitag nahmen die Marktteilnehmer heute ihre Gewinne mit. Im ausgesprochen ruhigen Handel boten sich für den Greenback kaum Impulse, um für einen Ausgleich zu sorgen. Entsprechend fiel der US-Dollar-Index auf 99,07 ab, nachdem er am Freitag noch ein Hoch bei 99,29 erreichten konnte.

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