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Geschrieben von forextotal am 3. November 2015

US-Dollar mit leichtem Auftrieb

USA und der Dollar

Für Überraschung am Devisenmarkt sorgte gestern eine Kennzahl aus den Vereinigten Staaten: Im Oktober verzeichnete der ISM-Herstellungsindex einen Wert von 50,1 und konnte damit die Erwartungen der Analysten knapp übertrumpfen. Statt zu stagnieren stieg das Leistungsniveau der US-Wirtschaft also marginal an, im gleichen Zeitraum fiel allerdings die Beschäftigung auf 47,6 ab. Heute stehen im noch recht ereignislosen Handelstag die US-Auftragseingänge im Fokus, die seit September gefallen sein sollen. Ein weiteres Highlight auf dem Wirtschaftskalender ist eine Rede Mario Draghis in Frankfurt.

Gewinne an Zinsspekulationen geknüpft

Insgesamt konnte der US-Dollar im ruhigen Handel heute wieder an Boden gegenüber den anderen Leitwährungen gewinnen. Seine Verluste der vergangenen Tage konnte er zwar noch nicht wieder ausgleichen, doch immerhin erschien die Währung heute merklich stabilisiert.

Dennoch steht die künftige Kursausrichtung noch auf wackeligen Beinen. Schließlich wurde erst zum Ende der zurückliegenden Woche bekannt, dass das Bruttoinlandsprodukt der Vereinigten Staaten enttäuschend für die Märkte ausfiel. Spekulationen auf eine baldige Zinswende nehmen mit jeder durchwachsenen Meldung aus der Wirtschaft ab und damit auch die Unterstützung für den Greenback.

Arbeitsmarktzahlen im Fokus

Am Nachmittag soll die Veröffentlichung jüngster Zahlen zu den Auftragseingängen der amerikanischen Industrie neue Impulse für das Kursgeschehen liefern. Als wichtigster Termin in dieser Woche gilt der Freitag, der neue Daten vom US-Arbeitsmarkt liefern wird. Noch immer ist die Anhebung des Leitzinses durch die Federal Reserve Bank im Dezember nicht vom Tisch. Ein positives Signal vom Arbeitsmarkt könnte die Währungshüter bestärken, sich für die Zinswende noch vor Jahresende stark zu machen.

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