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Geschrieben von forextotal am 22. September 2015

Euro rutscht unter 1,12 USD

Europa und der Euro

Nach der großen Ernüchterung im Anschluss an den Zinsentscheid der Federal Reserve Bank in der vergangenen Woche steht jetzt alles wieder bei Null, wie es scheint: Die Nachfrage nach dem US-Dollar zog mit der neu aufkeimenden Hoffnung der Anleger auf baldige Zinsschritte durch die amerikanische Notenbank kräftig an. Schwächer als noch vor der Fed-Sitzung notierte hingegen die europäische Gemeinschaftswährung. Im Tagesverlauf rutschte der Kurs des Währungspaars EUR/USD sogar merklich unter die Schwelle von 1,12 USD, zuletzt handelte es bei 1,1162 USD.

Anleger setzen auf die Zinswende

Unvorhersehbar sind die Reaktionen der Finanzmärkte: Kehrten die Anleger vor dem Wochenende noch in großen Scharen der US-amerikanischen Währung den Rücken, erreichte die Nachfrage zum Beginn der Woche neue Höhen. Tatsächlich ist der Glaube der Marktteilnehmer an die bevorstehende Zinswende ungebrochen, laut Fed-Chefin Janet Yellen wird diese noch vor dem Jahresende erfolgen.

Spätestens zur Sitzung des FOMC-Ausschusses im Dezember soll es also soweit sein, die Amerikaner leiten erste, vorsichtige Zinsschritte ein - wenn bis dahin nicht wieder etwas dazwischen kommt. In den kommenden Wochen geht das Lauern und "Zwischendenzeilenlesen" damit in eine neue Runde, ab jetzt wird jede Äußerung der Währungshüter auf die Goldwaage gelegt.

Warten auf die nächste Sitzung

Erste Fingerzeige der Zentralbanker wiesen denn auch eindeutig in Richtung einer bevorstehenden Wende in der amerikanischen Geldpolitik. Doch ob bereits im Oktober mit einer Kehrtwende von Seiten der Fed zu rechnen ist, bleibt fraglich. Zu wenig Zeit vergeht bis zum nächsten Sitzungstermin, als dass bis dahin alle Sorgen um die globale konjunkturelle Lage einfach verpufft sein könnten.

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