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Geschrieben von forextotal am 21. September 2015

Dollar erholt sich von Fed-Enttäuschung

USA und der Dollar

An diesem Montag notierte der US-Dollar wieder merklich stabiler gegenüber den anderen Hauptwährungen. Weitestgehend gelang es ihm, die Verluste vom vergangenen Freitag wett zu machen. Über das Wochenende scheinen viele Anleger die Sorgen um die Weltkonjunktur im Allgemeinen sowie die wirtschaftliche Lage der Vereinigten Staaten im Speziellen abgeschüttelt zu haben und optimistischerer Stimmung zu sein. Der Handel an den Devisenmärkten blieb mangels gewichtiger Termine auf dem Wirtschaftskalender ruhig.

Euro zurück auf dem Boden der Tatsachen

Großer Verlierer des Tages war der Euro, der sein Hoch vom Freitag bei 1,1451 USD verlassen musste und sich im Verlauf des Nachmittags auf ein weit niedrigeres Niveau bei 1,1245 USD zurückzog. Zum einen machte der europäischen Gemeinschaftswährung der wiedererstarkte Dollar zu schaffen. Zusätzlich sorgte Peter Praet, oberster Volkswirt der Europäischen Zentralbank, dafür, dass der übergeordnete Druck auf die Währung nicht in Vergessenheit gerät:

Ungebrochen ist die entschlossene Haltung der europäischen Notenbank, ihr milliardenschweres Maßnahmenpaket noch auszuweiten, sollte dies nötig sein, um die Risiken durch eine erlahmende globale Konjunktur von den EU-Staaten abzuwenden. Bereits zum Monatsbeginn signalisierte die Bank, dass sie in diesem und nächsten Jahr ein geringeres Wachstum und eine niedrige Inflation erwarte.

Märkte bleiben dem Greenback treu

Gleich zum Einstieg in die neue Woche gelang es der US-amerikanischen Währung, sich von ihrem Durchhänger am Freitag zu erholen. Der US-Dollar-Index kletterte auf 95,65 und fand damit zu seiner alten Stärke zurück. Empfindlich reagierten die Anleger in der zurückliegenden Woche auf die Entscheidung der Federal Reserve Bank, die Leitzinsen angesichts der angespannten globalen Wirtschaftslage auf ihrem aktuellen Rekordtief zu belassen. Ganz zurückgekehrt ist das Vertrauen der Marktteilnehmer in den US-Dollar noch nicht, hier könnten die kommenden Tage noch Potenzial für volatile Ausschläge bereit halten.

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