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Geschrieben von forextotal am 10. September 2015

Dollar festigt sich, Euro zieht nach

Europa und der Euro

Zur Mitte der Woche gelang es der US-amerikanischen Währung, sich gegenüber den anderen Hauptwährungen wieder zu festigen. Im Zuge der Turbulenzen an den chinesischen Aktienmärkten verlor der Greenback empfindlich an Halt unter den Anlegern. Jetzt sind es in erster Linie die Aussichten auf Lockerungsmaßnahmen durch die Regierung in China, die seinen erneuten Aufstieg fördern. Am späten Dienstagabend kündigte das Finanzministerium des Landes an, neue Konjunkturmaßnahmen zu ergreifen, um das wirtschaftliche Wachstum Chinas zu stabilisieren.

Nikkei gibt Gewinne ab

Auf den Stand des Nikkei blieben die unmittelbaren Auswirkungen, die die Pläne der chinesischen Regierung nehmen, jedoch begrenzt: Tatsächlich stieg der Index am Mittwoch kräftig an, erreichte gar seinen größten Tagesgewinn der vergangenen sieben Jahre. Doch bereits am heutigen Vormittag musste die Börse in Tokio einen großen Teil ihrer Gewinne wieder abgeben. Zwar, so heißt es, sei das Vertrauen der Anleger in die wirtschaftliche Kraft Chinas zurückgekehrt, doch schwache Konjunkturdaten aus Japan üben neuen Druck auf die Aktienwerte aus.

Euro setzt zur Aufholjagd an

Während der US-Dollar am gestrigen Mittwoch noch als klarer Sieger aus dem Duell mit der europäischen Gemeinschaftswährung hervorging, drohen heute die Machtverhältnisse bereits wieder umzukehren. Bei einem Tief von 1,1132 USD stieß der Wechselkurs des Währungspaars EUR/USD auf Unterstützung und kletterte seitdem unnachgiebig aufwärts. In der Nacht erreichte der Kurs bei 1,1230 USD ein vorläufiges Hoch.

Rückenwind verliehen der gesamteuropäischen Währung die grundsoliden Exportzahlen aus Deutschland sowie die korrigierten BIP-Daten der Eurozone. Während der Euro langsam sein Niveau vom Monatsanfang zurückerobert, bleibt sein Kurs weitgehend unberechenbar. Die volatile Phase, die mit den Geschehnissen an den chinesischen Aktienmärkten eng verknüpft ist und massive Währungsschwankungen nach sich zog, hält an.

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