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Geschrieben von forextotal am 8. September 2015

US-Dollar schwankt zwischen Verlust und Gewinn

USA und der Dollar

Unsicherheit herrscht in dieser Woche unter den Anlegern an den Devisenmärkten: Wird die Federal Reserve Bank im September endlich an der Zinsschraube drehen und zu einer konservativeren Geldpolitik zurückkehren? Die jüngsten Daten aus den USA haben zu dieser Frage keine eindeutige Antwort liefern können. Entsprechend unschlüssig präsentierte sich heute der Kurs des Greenbacks, nach dem Feiertag am Montag wechselten sich Höhen und Tiefen ab.

China hat die Zinshoffnungen erschüttert

Am Vormittag rutschte die US-amerikanische Währung vornehmlich gegenüber dem Euro und Yen ab. Inzwischen konnte sich der US-Dollar wieder stabilisieren, EUR/USD notierte zuletzt bei 1,1178 USD, USD/JPY bei 119,97 JPY.

Unter den Marktteilnehmern scheint sich mehr und mehr die Überzeugung durchzusetzen, dass sich die amerikanischen Währungshüter zur nächsten FOMC-Sitzung in zehn Tagen nicht zu Leitzinserhöhung werden entschließen können. Der Grund für diese durchaus berechtigten Zweifel ist in der angespannten Lage der Weltwirtschaft zu suchen. Als Vorboten eines globalen Abschwungs könnten sich die Turbulenzen am chinesischen Aktienmarkt erweisen.

Währungshüter sendet dovishe Signale

In einem Interview mit dem Wall Street Journal schürte der Fed Präsident von San Francisco John Williams die Ängste der Anleger. Bislang war der Notenbanker als Falke bekannt, setzte sich also für eine baldige Zinswende ein. Neuerdings jedoch äußert sich Williams recht zurückhaltend und besorgt.

Nach der Veröffentlichung uneindeutiger Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt am vergangenen Freitag suchen die Investoren nach Anhaltspunkten, die Aufschluss geben könnten über den Grundtenor der stimmberechtigten Ratsmitglieder. Wieder einmal beherrscht die Frage nach der künftigen Geldpolitik der Amerikaner das Geschehen an den Finanzmärkten.

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