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Geschrieben von forextotal am 2. September 2015

US-Dollar bleibt unter Druck

USA und der Dollar

Gestern veröffentlichte Daten zum Industrieindex ISM in den Vereinigten Staaten fielen enttäuschend aus. Nur noch knapp hält sich der Index im Wachstumsbereich über 50, im August rutschte er von 52,7 auf 51,1 Punkte ab. In jedem Fall offenbaren die Zahlen, dass sich das Wachstum in der Branche abgekühlt hat. EUR/USD konnte in der Folge kurzzeitig Gewinne einfahren, rutschte im Tagesverlauf gegenüber einem starken Greenback jedoch wieder ab.

Arbeitsmarkt könnte für Entspannung sorgen

Neue Impulse für das Währungspaar wird der heute mit Spannung erwartete Report des privaten Dienstleisters ADP liefern. Dieser wird als Vorbote der für Freitag anstehenden Non Farm Payrolls, also der neusten Zahlen vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt, betrachtet. Im Vorfeld der Veröffentlichung rechnen Analysten mit 200.000 neu geschaffenen Stellen in der Privatwirtschaft.

Ein optimistischeres Ergebnis könnte die Erwartungen an eine baldige Zinswende wieder steigen lassen. Angesichts der Entwicklungen in China und den jüngsten Daten aus den USA schwand zuletzt die Hoffnung der Anleger auf die Einhaltung des Septembertermins.

Alle Augen auf China

Für den US-Dollar hält die kommende Woche zwar noch einige Stolperfallen bereit, vorerst jedoch rappelte sich der Kurs wieder und die Währung fuhr gegenüber den anderen Leitwährungen Gewinne ein. Ihr Aufstieg blieb jedoch aufgrund der angespannten Marktlage begrenzt. Noch immer bereitet das Geschehen an den chinesischen Aktienmärkten Anleger weltweit große Sorgen. Bleibt die Grundstimmung gegenüber den Aktien pessimistisch, könnte der Greenback gegenüber Euro und Yen erneut abrutschen. Daneben bestimmen auch die Aussichten auf die Zinswende maßgeblich über Erfolg und Verlust der Währung.

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