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Geschrieben von forextotal am 1. September 2015

China sorgt erneut für Aufregung

China und der Renminbi (Yuan)

Auch im September bleibt es anhaltend turbulent an den Finanzmärkten. Heute drehte sich wieder einmal alles um China und seine vermeintliche konjunkturelle Abkühlung, die die Aktienhändler nervös stimmte. Das Land präsentierte neue Daten, die erneut auf eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums hindeuteten. Unter diesen Nachrichten leidet nicht nur der Dax sondern besonders auch der US-Dollar, der heute gegenüber den anderen Hauptwährungen abrutschte.

Düstere Aussichten für Chinas Wirtschaft

Konkret ging der Einkaufsmanagerindex für die chinesische Industrie von 47,8 im Juli auf 47,3 im August zurück. Zum sechsten Mal in Folge verzeichnete das Land bereits einen Wert unter 50, der negatives Wachstum signalisiert. Zugleich erreichte der vorgelegte Index sein niedrigstes Niveau seit Beginn der Krise im März 2009. Gemeinsam mit dieser Entwicklung im industriellen Sektor geht auch die Anzahl der Beschäftigten zurück, in diesem Monat bereits zum 22. Mal in Folge.

Zwar konnte der Dienstleistungssektor im August etwas zulegen, doch auch hier verzeichnete der Einkaufsmanagerindex einen Rückgang von 53,8 auf 51,5 Punkte. Der Bereich verliert an Schwung und droht, in die Schrumpfungszone abzudriften. Grund zur Panik bieten die vorgelegten Zahlen dennoch nicht, waren es doch im August mit der Explosion in Tianjin und dem Anti-Smog-Plan in Peking gleich mehrere Faktoren, die das Wachstum negativ beeinflussten.

Greenback verzeichnet wieder Verluste

Besonders der US-Dollar hat unter der steigenden Verunsicherung der Marktteilnehmer zu leiden, die sich mehr und mehr von risikobehafteten Investitionen verabschieden. Immer mehr Anleger hegen Zweifel daran, dass die Federal Reserve Bank sich noch in diesem Monat zu Zinsanhebungen durchringen könne. In dieser Situation richten sich die Augen der Märkte auf die heutige Veröffentlichung des ISM-Reports. Der Index für die US-Industrie könnte richtungsweisend sein für das konjunkturelle Wachstum und die Entwicklung des Arbeitsmarkts in den USA.

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