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Geschrieben von forextotal am 17. August 2015

Yuan stabilisiert sich

China und der Renminbi (Yuan)

Aufregende Tage liegen hinter den Anlegern an den Devisenmärkten: Eine wahre Schockwelle löste die People Bank of China aus, als sie die eigene Landeswährung Yuan dreimal in Folge herabwertete. In vieler Munde war die Angst vor einem bevorstehenden Währungskrieg, in dem sich Schwellenländer in einer Abstufung ihrer Währungen übertrumpfen könnten. Doch zum Anfang dieser Woche schienen sich die Gemüter wieder beruhigt zu haben und die Sorgen um eine mögliche globale Rezession waren verflogen.

PBoC behält die Kontrolle

Neben all der Kritik, die die überraschenden Interventionen der chinesischen Notenbank nach sich zogen, sendeten diese doch ein weithin sichtbares und durchaus wichtiges Signal: Die PBoC gibt den Kurs des Yuans nicht frei, im Gegenteil, sie hält die volle Kontrolle über ihn und wird, wenn es denn nötig werde, auch bereit sein einzugreifen, um ihn zu stärken. Letztlich bedeutet die zurückliegende Entscheidung für die chinesische Währung lediglich, dass jetzt Tagesveränderungen im Bereich bis zu zwei Prozent möglich sind.

Japans Wirtschaft schrumpft

Weitaus größere Sorgen bereitet den Marktteilnehmer derzeit der Blick auf die Konjunktur der asiatischen Länder. Der chinesische Automarkt schrumpfte den zweiten Monat in Folge und das japanische Bruttoinlandsprodukt wies ein negatives Wachstum von -1,6% auf - dabei übertraf es noch die Erwartungen der Analysten.

Japans Wirtschaft leidet unter rückläufigen Exportzahlen. Diese sanken mit der nachlassenden chinesischen Nachfrage insgesamt um etwa 16,5%. Aber auch im Inland wird deutlich weniger konsumiert, daran hat die Mehrwertsteuererhöhung im April 2014 von 5% auf 8% Schuld. Mit den vorgelegten Zahlen steigen die Chancen auf weiterführende expansive Maßnahmen durch die Bank of Japan.

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