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Geschrieben von forextotal am 30. Juli 2015

Fed lässt die Anleger weiter rätseln

Trading-Chart

Dass die Federal Reserve Bank in dieser Woche nicht an der Zinsschraube drehen wird, war allen Beteiligten an den Finanzmärkten klar. Zunächst also verbleibt der Leitzins unverändert auf seinem Niedrigniveau zwischen 0 und 0,25% wie in den vergangenen sechseinhalb Jahren. Auch die große Frage, die die Anleger umtreibt, bleibt vorerst bestehen: Wann wird die Fed mit ihren ersten Zinsschritten beginnen?

Zeitplan bleibt im Dunkeln

Statt eines handfesten Hinweises lieferte die Stellungnahme im Anschluss an die zweitägige FOMC-Sitzung nur abstrakte Anhaltspunkte: Die Zinsanhebung sei abhängig von weiteren Verbesserungen am Arbeitsmarkt sowie von einer Entwicklung der Inflation in Richtung ihres Zielwerts bei 2%. Auch zur Lage der Wirtschaft hielt man sich knapp. Die Aktivität lege moderat zu, begleitet von einem gesunden Stellenzuwachs und damit einhergehender abfallender Arbeitslosigkeit. Außerdem habe sich der Immobilienmarkt stabilisiert und der Konsum ziehe an.

Weiterhin gilt unter Experten als frühester möglicher Zeitpunkt für eine Anhebung des Leitzinses der Monat September. Andere halten mit Blick auf die jüngsten Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten einen Termin im Dezember inzwischen für wahrscheinlicher.

US-Dollar hält sich stabil

An den Märkten fiel die Reaktion auf den Fed-Entscheid überwiegend verhalten aus. Nur leicht konnte der Dow Jones seine Gewinne ausbauen, von Euphorie unter den Anlegern keine Spur. Dennoch lässt sich anhand dieses Kursverlaufs ablesen, dass man an den Aktienmärkten nicht mit einer Erhöhung im September rechnet - dann nämlich wäre ein Kurseinbruch die Folge gewesen.

Auf der anderen Seite klammern sich die Teilnehmer am Devisenmarkt an die weiterhin bestehende Möglichkeit des September-Termins und halten damit den Kurs des Greenbacks stabil. Selbst die heutige Veröffentlichung ernüchternder BIP-Zahlen aus den USA konnte seinem Wert nichts anhaben. Wie das Handelsministerium meldete, betrug die jährliche Wachstumsrate im zweiten Jahresviertel gerade einmal 2,3%, erwartet wurde ein Wachstum von 2,6%.

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