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Geschrieben von forextotal am 22. Juli 2015

Pfund trotz BoE-Protokoll im Aufwind

Britisches Pfund (GBP)

Neben den Amerikanern gilt Großbritannien als ein ernstzunehmender Kandidat im Wettrennen um die ersten Leitzinsanhebungen. Beide Landeswährungen profitierten entsprechend in den letzten Tagen von den angeheizten Zinsspekulationen an den Devisenmärkten. Während die US-Währungshüter schon konkrete Zeitvorstellungen durchblicken ließen, hielten sich die Briten bislang noch bedeckt. BoE-Chef Carney ließ sich in einer Stellungnahme vor dem Haushaltsausschuss nur entlocken, dass der Zeitpunkt für steigende Zinsen näher gerückt sei.

Beste Voraussetzungen für Zinsschritte

Vieles spricht mit Blick auf die britische Konjunktur für eine baldige Anhebung der Leitzinsen durch die Bank of England. In den zurückliegenden Monaten erwies sich die Wirtschaftsleistung des Inselstaats als grundsolide und verfügte über ein stabiles Wachstum. Selbst von den zuletzt schwachen Inflationszahlen ließen sich die britischen Währungshüter nicht schrecken. Sie interpretierten sie als Effekt von außen, der im Jahresverlauf abnehmen werde.

Einigkeit unter den Währungshütern

Einen kleinen Dämpfer erhielt das Stimmungshoch der Anleger gegenüber dem britischen Pfund nach der heutigen Veröffentlichung des neusten BoE-Sitzungsprotokolls aber dann doch. Aus diesem ging hervor, dass die Ratsmitglieder einstimmig für die Beibehaltung der aktuellen Niedrigzinspolitik stimmten. Eigentlich keine Überraschung - rechnete doch niemand an den Devisenmärkten ernsthaft mit einer so frühen Leitzinsanhebung. Deshalb konnte sich der Kurs des Pfunds im Tagesverlauf recht rasch von dem Schrecken am Morgen erholen. Am Nachmittag notierte das Cable genannte Währungspaar GBP/USD bereits mit kräftigem Zugewinn bei 1,5625 USD.

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