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Geschrieben von forextotal am 17. Juli 2015

US-Dollar steigt mit Aussicht auf Zinswende

USA und der Dollar

Als Gewinner dieser Woche geht wieder einmal der amerikanische Dollar hervor. Er konnte sich gegenüber den anderen Hauptwährungen behaupten und verteidigte an diesem Freitag sein Eineinhalb-Monatshoch. Getragen wird der neuerliche Erfolg des Greenbacks von den Hoffnungen der Marktteilnehmer auf eine baldige Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten. Ausschlaggebend für den weiteren Kursverlauf dürften darüber hinaus die noch ausstehenden Veröffentlichungen von US-Wirtschaftsdaten sein.

Yellen steckt groben Zeitrahmen

Pure Euphorie an den Devisenmärkten ist es, die den US-Dollar zu neuen Höhen gegenüber seinen internationalen Währungskonkurrenten treibt. Es waren die Aussagen von keiner geringeren als Janet Yellen, der Vorsitzenden der Federal Reserve Bank, im Rahmen der zweitägigen Anhörung vor dem amerikanischen Kongress, die den Glauben der Anleger an die bevorstehende Zinswende bestärkten.

Die oberste Währungshüterin ließ gar durchblicken, dass die Zinsen noch innerhalb dieses Jahres steigen sollen. Auf einen genaueren Zeitpunkt wollte sie sich freilich öffentlich nicht festlegen. Doch dem Greenback reicht diese Aussicht aus, um neue Höhen zu erkunden. Stabil bewegte sich der US-Dollar-Index nahe seines Eineinhalb-Jahreshochs von 97,73.

Rettungsfonds als Beruhigungspille

Ganz allgemein hat sich die Marktstimmung zum Ende der Woche hin merklich aufgehellt, die Anleger zeigen sich wieder risikofreudiger. Dies hat zumindest zu einem großen Teil mit der Einigung Griechenlands mit seinen Gläubigern sowie der Aussicht auf einen weiteren europäischen Rettungsfonds zu tun. An diesem Freitag werden die Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten über ihre Zustimmung zu diesem Griechenland-Deal beraten. Erst wenn diese ihre Zustimmung signalisieren, ist das Abkommen in trockenen Tüchern.

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