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Geschrieben von forextotal am 13. Juli 2015

EU-Gipfel erzielt Einigung

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Am frühen Montagmorgen verkündete der EU-Ratspräsident Donald Tusk, dass die Marathonsitzung des EU-Gipfels einen einstimmigen Deal hervorgebracht hat. Damit erscheint eine Lösung des Griechenland-Konflikts erstmals seit vielen Monaten zum Greifen nah. Doch die Euphorie an den Devisenmärkten als Reaktion auf diese Nachricht blieb heute weitgehend aus: Zwar sprang der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung am Vormittag auf ein Hoch von 1,1182 USD. Mittlerweile jedoch hat sich die Stimmung bereits wieder eingetrübt und das Währungspaar EUR/USD rutscht ab, blieb bislang mit aktuell 1,1072 USD aber noch über der Marke von 1,1 USD.

Auswirkungen des Deals bleiben offen

Von einer schnellen Einigung im Schuldenstreit kann man jedoch wirklich nicht ernsthaft sprechen: Die Eurogruppentreffen am Samstag und Sonntag endeten zunächst so erfolg- wie ergebnislos. Besonders Deutschland, die führende Wirtschaftskraft in Europa, stellte sich vehement gegen die Reformvorschläge aus Griechenland und verlangte einschneidendere Maßnahmen.

Auch jetzt noch, nach dem nervenzerreisenden Stunden der nicht enden wollenden Verhandlungen des Wochenendes, bleibt Klärungsbedarf. So steht noch das Einverständnis der griechischen Regierung aus, die die Reformen genehmigen und umsetzen muss. Was die inhaltliche Qualität des Kompromisses und seine tatsächlichen Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung des krisengeplagten Staats angeht, wird in den kommenden Wochen und Monaten noch viel diskutiert werden.

Aufmerksamkeit richtet sich auf Konjunkturdaten

Vorerst dürfte an diesem Montag das Thema Griechenland jedoch von anderen Ereignissen auf dem heutigen Wirtschaftskalender aus dem Fokus der Marktteilnehmer verdrängt werden. Mit der Veröffentlichung der ZEW-Konjunkturerwartungen stehen wichtige Zahlen aus der Eurozone an, die über den weiteren Kursverlauf zum Beginn der Woche entscheiden werden. Aller Voraussicht nach düfte soch der Index im Lichte der akuten und anhaltenden Eurosorgen jedoch noch weiter eingetrübt haben.

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