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Geschrieben von forextotal am 3. Juli 2015

Dollaranstieg ausgebremst

USA und der Dollar

Aufgrund des Nationalfeiertags in den Vereinigten Staaten gestaltet sich der Handel an den Devisenmärkten zum Ende der aktuellen Woche ausnehmend ruhig. Vorsichtig geben sich die Anleger, sie warten den Ausgang des griechischen Referendums am kommenden Sonntag ab. Seit der Bekanntgabe jüngster Daten vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt notierte der Dollar gegenüber den anderen Hauptwährungen durchgehend schwächer und konnte sich auch heute nicht erholen.

Dollar rutscht gegenüber Yen ab

Die Korrekturbewegung des Greenbacks hält an und fällt insbesondere gegenüber dem japanischen Yen sehr deutlich aus. Im asiatischen Späthandel erreichte das Paar bei 122,81 JPY ein Sitzungstief. Gestern Vormittag veröffentlichte Wirtschaftsberichte aus den Vereinigten Staaten lösten unter den Anlegern große Verunsicherung hinsichtlich des künftigen geldpolitischen Kurses der USA aus. Wieder einmal scheint die Chance auf die herbeigesehnte Zinswende durch die Federal Reserve Bank vertan.

Euro in Lauerstellung

Seit gestern hält die Seitwärtsbewegung im Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung an. Sie hält sich, abgesehen von kleineren Schwankungen, auf einem gleichbleibenden Niveau bei 1,1089 USD. Am Donnerstag verhinderte die Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktzahlen ein weiteres Abstürzen der Währung in Folge der verfahrenen Situation im Streit um die griechische Verschuldung. Seitdem hat sich der Kurs stabilisiert und notierte gegenüber dem Greenback durchgehend höher.

Eine neue volatile Phase ist für den Montag zu erwarten, wenn die Marktteilnehmer auf das Ergebnis des Referendums in Griechenland reagieren können. Die geplante Volksbefragung soll darüber entscheiden, ob die Regierung in Athen auf einen Kompromiss mit den Gläubigern eingehen soll. Inzwischen wurde der Vorgang von verschiedenen Seiten politisch aufgeladen: So knüpft der Ministerpräsident Tsipras sein Amt an den Entschluss der Griechen, die Regierungsvertreter der EU wiederum wollen das Ergebnis als Entscheid über den Verbleib des Landes im Eurobund interpretiert wissen.

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