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Geschrieben von forextotal am 23. Juni 2015

Euro im freien Fall

Europa und der Euro

Vorläufig ist die Lösung der Griechenland-Krise verschoben und der Euro muss in der Folge herbe Verluste gegenüber den anderen Hauptwährungen hinnehmen. Im bisherigen Tagesverlauf erreichte der Kurs des Währungspaars EUR/USD bei 1,116 USD ein vorläufiges Tief. Damit notierte die Gemeinschaftswährung wieder auf dem Niedrigniveau vom 12. Juni, von den Gewinnen der vergangenen Tage ist nichts übriggeblieben. Vor dem Abstieg bewahrten die Gemeinschaftswährung selbst die überraschend optimistischen Zahlen aus der europäischen Privatwirtschaft nicht.

Einigung lässt auf sich warten

Im Grunde hätte dieser Dienstag erfreuliche Meldungen für den Euroraum zu bieten. Laut den jüngsten vorgelegten Zahlen wuchs dessen Privatwirtschaft schneller als in den vorherigen vier Jahren. Im Markit-Einkaufsmanagerindex stieg der entsprechende Wert von 53,6 im Mai auf 54,1 an. Es hat den Anschein, als sei die Dynamik in die konjunkturelle Entwicklung zurückgekehrt.

Doch der Kurs der europäischen Währung blieb davon unbeeindruckt, zu schwer wiegen die Sorgen um den künftigen Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Ohne Ergebnisse beendeten die europäischen Finanzminister am gestrigen Montag ihren Dringlichkeitsgipfel in Brüssel. Die Anleger an den Devisenmärkten haben ihren Glauben an eine Einigung innerhalb dieser Woche verloren.

Marktstimmung kommt Greenback zugute

Von der Unsicherheit unter den Marktteilnehmern profitiert im großen Maße der US-Dollar, der als so genannter Safe-Haven, also als besonders stabile und sichere Währung, gilt. Für zusätzlichen Auftrieb der amerikanischen Währung sorgte die Veröffentlichung grundsolider Daten aus der Immobilienbranche. In den Vereinigten Staaten wuchs die Zahl der Weiterverkäufe von Wohnimmobilien auf ein Fünfeinhalb-Jahreshoch an. Im Verlauf des Nachmittags kletterte der US-Dollar-Index auf 95,26.

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