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Geschrieben von forextotal am 4. Mai 2015

US-Dollar stabilisiert sich

USA und der Dollar

Ruhig startete die erste Handelswoche im Mai, der Wirtschaftskalender für diesen Montag gibt nur wenig her. Im Fokus der Anleger stehen deshalb die bevorstehenden Veröffentlichungen von Aussagen einiger Mitglieder des FOMC-Ausschusses der Federal Reserve Bank. Der US-Dollar hat sich nach einigen schwachen Tagen wieder etwas gefangen und konnte sich gegenüber den anderen Leitwährungen behaupten. Solide Konjunkturberichte aus den USA vertrösteten die Anleger und der US-Dollar-Index stieg auf 95,71.

Zinsausblick entscheidet über Kursverlauf

Da die amerikanische Zentralbank die Anleger zuletzt im Ungewissen darüber gelassen hatte, was die kommenden Monate zinspolitisch zu erwarten ist, steigt die Bedeutung von Aussagen und der Analyse unterschwelliger Rhetorik. Äußerungen von Fed-Mitgliedern, die darauf deuten könnten, dass sich die Währungshüter der verhaltenen Wirtschaftsdynamik zum Trotz entschlossen hinter Leitzinsanhebungen nach dem Quartalsende stellen, würden den Kurs des Greenbacks neu beflügeln.

Tatsächlich gab es auch im Jahr 2014 eine leichte Schwäche im ersten Jahresviertel, sodass die Zentralbanker dem aktuellen Konjunkturdämpfer eine weniger gewichtige Bedeutung beimessen könnten. Bisher hatten die Märkte den möglichen Zeitpunkt für die bevorstehende geldpolitische Wende auf Oktober dieses Jahres verschoben. Sollten die Aussagen jedoch darauf hindeuten, dass die Leitzinsänderungen noch weiter hinaus gezögert werden, könnte dies einen deutlichen Wertverlust des Dollars zur Folge haben.

Leichte Korrektur des Euros

In den zurückliegenden Tagen gelang es der europäischen Gemeinschaftswährung, ihre Gewinne gegenüber dem US-Dollar kräftig auszubauen. Zum Ende der vergangenen Woche stieg sie über die Marke von 1,11 USD. Heute jedoch musste der Wechselkurs wieder etwas zurückstecken. Grund ist die Veröffentlichung durchwachsener Zahlen zur erzeugenden Industrie in der Eurozone, deren Wachstum im April etwas nachgelassen hat. Wie Markit mitteilte, erreichte der Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe 52,0 Punkte und übertraf damit immerhin die Erwartungen der Analysten. Allgemein schwinden an den Märkten die Wetten gegen den Euro und die Stimmung der Anleger hat sich deutlich aufgehellt.

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