Erste Schritte beim Traden Erste Schritte beim Traden
Geschrieben von forextotal am 27. April 2015

Euro kann Gewinne nicht halten

Europa und der Euro

Begleitet von großer Unsicherheit begann diese Woche für den Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung. Zwar bewegte sie sich nach dem erfolgreichen Abschluss der vergangenen Woche nach wie vor gegenüber ihrem Konkurrenten aus den Vereinigten Staaten auf einem erhöhten Niveau. Sie musste jedoch bereits einige ihrer Zugewinne aufgeben und konnte ihren Stand nicht verteidigen. Die amerikanische Währung hingegen gewann einen Teil ihrer Stärke wieder, nachdem enttäuschende Wirtschaftsdaten aus den USA in den letzten Tagen schwer auf dem Wechselkurs lasteten. Am Nachmittag rutschte das Währungspaar EUR/USD auf ein Sitzungstief von 1,0821 USD.

Stillstand bei Griechenland-Verhandlungen

Trotz ihres starken Aufstiegs zum Ende der vergangenen Woche bleibt die Gemeinschaftswährung der Eurozone anfällig für eine plötzliche Korrekturbewegung. Nachdem sie von der akuten Schwäche des US-Dollars profitieren konnte, drohen die Sorgen der Anleger über den Stand der Schuldenverhandlungen mit Griechenland die Stimmung an den Märkten ins Negative zu verkehren.

Vergangenen Freitag beschlossen die Finanzminister der Eurogruppe, dass Griechenland nur dann mit weiteren Finanzhilfen rechnen könne, wenn die Regierung bis Anfang Mai umfassende Reformpläne vorlegen kann. Die Lage scheint verfahren, seit Jahresbeginn können sich die Vertreter der neuen griechischen Regierung und den Geberländern nicht auf einen geeigneten Reformkurs für das angeschlagene Griechenland einigen.

Trübe Marktstimmung schwächt Dollar-Kurs

Es ist in erster Linie die eingetrübte Anlegerstimmung gegenüber dem US-Dollar, die den Euro auf seinem gegenwärtigen Niveau hält. In den vergangenen Wochen rissen die schlechten Nachrichten für Zinsspekulanten nicht ab. Zuletzt berichtete das US-Handelsministerium am Freitag, die Auftragseingänge für langlebige Güter seien im März um 0,5% zurückgegangen. Diese Nachricht reihte sich ein in einen Strom enttäuschender Konjunkturmeldungen, ob vom Immobilienmarkt, dem Einzelhandel oder der Industrieproduktion. Seit Beginn des Jahres hat die amerikanische Wirtschaft schwer an Dynamik eingebüßt.

Schreibe einen Kommentar

Impressum