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Geschrieben von forextotal am 24. April 2015

Ifo-Index beflügelt Euro-Kurs

Europa und der Euro

Ungebremst setzt sich der Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft fort. So jedenfalls lässt der Ifo-Geschäftsklimaindex schließen, die heute vorgelegte Befragung von Managern weist auf ein nachhaltiges Wachstum hin. Als Wehrmutstropfen stechen einzig die rückläufigen Zukunftserwartungen heraus. Zunächst reagierte der DAX unentschlossen, stieg dann aber schließlich doch auf 11.800 Punkte an. Auch der Euro bewegte sich aufwärts, getragen von der optimistischen Stimmung der Anleger, und notierte bei 1,0884 USD.

Weltkonjunktur dämpft Wachstumsaussichten

Im Monat April kletterte der Ifo-Index, der als wichtigstes Konjunkturbarometer für Deutschland gilt, um 1,2 auf 108,6 Punkte. Damit erreichte er, nach einem Einbruch im Spätsommer des vergangenen Jahres, erneut sein Niveau von Juli 2014. Der Anstieg übertraf gar die optimistischen Vorhersagen der Analysten, die den Index bei 108,4 Zählern sahen.

Am positivsten präsentierte sich der Teilindex für die aktuelle Lage mit 113,9 erreichten Punkten, leicht eingetrübt hat sich hingegen die künftige Geschäftserwartung der befragten Manager und fiel auf 103,5 Zähler zurück. Damit ist die Parallele zu den jüngst vorgelegten ZEW-Daten deutlich, die ebenfalls maue Konjunkturerwartung aufwiesen. Dies lässt sich mit der aktuell schwachen Weltkonjunktur erklären, die die Ausichten der Exportnation Deutschland dämpft. Hierzulande kann die Wirtschaft dank dem günstigen Mix aus niedrigem Ölpreis, schwachem Euro und konsumwilligen Verbrauchern gedeihen. Die Bundesregierung korrigierte deshalb ihre Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr herauf und rechnet mit einem Anstieg um etwa 2,0%.

Arbeitsmarktzahlen belasten US-Dollar

Unterdessen bleibt der US-Dollar auch zum Ender der Woche unter dem Eindruck der gestern vorgelegten Zahlen des US-Arbeitsministeriums, die einen Anstieg der Anträge auf Arbeitslosenhilfe belegten. In den vergangenen Tagen enttäuschten eine ganze Reihe von Wirtschaftsdaten die Hoffnungen der Anleger auf eine stabile wirtschaftliche Erholung in den Vereinigten Staaten und die damit verbundene frühzeitige Zinswende durch die Federal Reserve Bank.

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