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Geschrieben von forextotal am 14. April 2015

US-Dollar nach Einbruch wieder auf Kurs

USA und der Dollar

Am Vormittag rutschte der US-Dollar auf breiter Front ab. Grund war die Veröffentlichung von enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten, die die Anleger kurzzeitig vergraulten und Zweifel an der Konjunkturstärke schürten. Derzeit wird der Greenback maßgeblich von der Hoffnung auf baldige Zinsanhebungen durch die Fed getragen, entsprechend empfindlich reagieren die Märkte auf durchwachsene Wirtschaftszahlen. Nach seinem Rutsch auf 99,45 konnte der US-Dollar-Index inzwischen jedoch wieder kräftig anziehen, während die Marktteilnehmer auf neue Daten warten.

Wirtschaftsdaten vergraulten Anleger

Die Enttäuschung der Devisenhändler war groß, als das US-Handelsministerium am Vormittag die Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen in den Vereinigten Staaten veröffentlichte. Im vergangenen Monat stiegen die Umsätze um gerade einmal 0,9% und lagen damit weit unter dem erwarteten Zuwachs von 1,0%. Über diesen Umstand konnte auch die grundsolide Anstiegsrate der Erzeugerpreise von 0,8% nicht hinwegtäuschen.

Kurzzeitig konnte sich sogar die angeschlagene europäische Gemeinschaftswährung gegen den übermächtigen amerikanischen Rivalen durchsetzen und notierte bei 1,0623 USD. Inzwischen aber beruhigten sich die Märkte, das Vertrauen der Anleger in den Greenback scheint zurückgekehrt und der US-Dollar-Index kletterte wieder auf 99,85. Auch der Wechselkurs des Währungspaars EUR/USD musste wieder in die Nähe seines Montagstiefs zurückweichen.

Europa legt glänzende Zahlen vor

Für den Euro startete dieser Dienstag zunächst hoffnungsvoll: Am Vormittag publizierte Zahlen aus der Eurozone belegten einen deutlichen Anstieg der Industrieproduktion innerhalb des Monats Februar um 1,1%. Damit wurden die Prognosen von 0,4% um Längen übertroffen. Doch dem Euro kamen diese erfreulichen Nachrichten im Tagesverlauf kaum zugute, zu stark wirkt der Druck auf die Gemeinschaftswährung, ausgelöst von der expansiven Geldpolitik der EZB. Darüber hinaus belasten die Unsicherheiten angesichts des Schuldenstreits um Griechenland die Anlegerstimmung gegenüber der Währung.

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