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Geschrieben von forextotal am 27. Februar 2015

Euro setzt Abwärtstrend fort

Europa und der Euro

Mit der kurzfristigen Aufwärtsbewegung der europäischen Gemeinschaftswährung scheint es vorerst schon wieder vorbei zu sein. Seit dem gestrigen Nachmittag setzt sich der übergeordnete Abwärtstrend wieder deutlich durch. Das Währungspaar EUR/USD sackte unter die Marke von 1,127 USD und strebt jetzt in Richtung seines Elfjahrestiefs bei 1,11 USD. Am europäischen Nachmittag erreichte EUR/USD bei 1,1243 ein Sitzungshoch - die Abwärtsbewegung setzte trotz der Veröffentlichung unerfreulicher Daten aus den Vereinigten Staaten ein.

Deflation macht keinen Eindruck

Offizielle Zahlen belegten, dass die Teuerungsrate in den USA mit -0,1% in den negativen Bereich abrutschte, während die Kerninflation unverändert bei 1,6% verblieb. Nachdem zahlreiche Staaten in den vergangenen Wochen ähnliche Inflationszahlen vorlegten, sieht man auch in Amerika die rückläufige Teuerungsrate mehrheitlich gelassen. An den mittel- und langfristigen Inflationsprognosen jedenfalls hält die US-Notenbank vorerst fest.

Ärger um Griechenland reißt nicht ab

Im Laufe des Tages erwarten die Anleger noch weitere Inflationszahlen aus Europa. Für Spanien liegen bereits Zahlen vor, hier schrumpften die Verbraucherpreise in diesem Monat um eine jährliche Rate von 1,1%. Auch in Frankreich scheinen sich die Konsumenten an günstigen Preisen zu erfreuen, die Konsumausgaben des Landes stiegen im vorangegangenen Monat um 0,6% an. Weiterhin ist für die Anleger das Thema Griechenland ein großer Grund zur Sorge: Der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank machen gegen die Reformpläne der neuen Regierung Stimmung, die vorgelegte Liste sei nur mangelhaft ausgearbeitet.

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