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Geschrieben von forextotal am 13. Februar 2015

Euro geht gestärkt aus der Woche

Europa und der Euro

Vorerst scheint der übergeordnete Abwärtstrend für die gesamteuropäische Währung durchbrochen: Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten zum Wochenanfang kletterte der Kurs des Währungspaars EUR/USD stetig aufwärts und übertstieg am heutigen Freitag die Marke von 1,14 USD. Sowohl der auf diplomatischem Wege herbeigeführte Waffenstillstand in der Ostukraine ab Sonntag als auch eine helfende Geste der Europäischen Zentralbank in Richtung Griechenland hellten die Stimmung der Anleger merklich auf. Die Erholungsbewegung im Kursverlauf scheint sich zu stabilisieren, in der nächsten Woche wäre gar ein Bruch der 1,15er-Marke denkbar.

Solide BIP-Zahlen aus Deutschland

In Anbetracht der Notlage griechischer Banken stockte die EZB kurzentschlossen ihren ELA-Kredit auf 65 Mrd. Euro auf. ELA steht für Emergency Liquidity Assistance, eine Notlösung, die das Liquiditätsproblem der Banken im Land verringern soll. Vorläufig sichert diese Geldspritze also die Zahlungsfähigkeit der Institute zum Ziel, den drohenden Bank Run aufzuhalten.

Für Auftrieb sorgen darüber hinaus die heute veröffentlichten neuesten Konjunkturdaten aus der Eurozone. In Deutschland konnte das Wirtschaftswachstum im letzten Jahresviertel 2014 deutlich stärker steigen als zunächst von Analysten erwartet. Um 0,7% legte das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorquartal zu.

Streit um griechische Schulden hält an

Weiterhin lastet die angespannte Lage Griechenlands und die Angst vor einem Austritt des Landes aus der Eurozone auf der europäischen Gemeinschaftswährung. Die ergebnislos verlaufenen Gespräche zwischen der neuen Regierung und den Vertretern der Europäischen Union trüben die Hoffnungen auf eine baldige Lösung. Am Montag werden die Verhandlung wieder aufgenommen, die Teilnehmer zeigen sich optimistisch, eine dringend benötigte Einigung herbeizuführen.

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