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Geschrieben von forextotal am 30. Januar 2015

Euro beendet die Woche mit Gewinnen

Europa und der Euro

Dieser Zeit stehen die Zeichen für die europäische Gemeinschaftswährung alles andere als gut. Einerseits belastet sie die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, andererseits steht sie unter dem politischen Druck rund um die Ukraine, Russland und zuletzt auch Griechenland. Doch zum Wochenausklang gelang es dem Euro einmal wieder, gegenüber seinem Rivalen aus der USA kräftig zuzulegen. Am Nachmittag erreichte EUR/USD einen Wert von 1,12464 USD und damit ein Sitzungshoch.

Solide Zahlen aus den Mitgliedsstaaten

Auftrieb verliehen dem Euro-Kurs zum einen positive Signale vom europäischen Arbeitsmarkt, zum anderen lassen vorgelegte Wirtschaftsdaten aus Spanien und Frankreich endlich auf Erholung schließen. Vor dem Hintergrund der weiterhin unsicheren und teils angespannten Lage um die neue Regierung in Griechenland aber dürften die zu erwartenden Kursgewinne eher begrenzt ausfallen.

Dem Bericht des Statistischen Amts der Europäischen Union, kurz Eurostat, zufolge verzeichnete die Arbeitslosenrate der Eurozone einen überraschenden Rückgang von 11,5% auf 11,4%. Analysten hatten mit keiner Veränderung des Werts gerechnet. Während des Monats Dezember stiegen in Frankreich die Konsumausgaben um 1,5% an und übertrafen damit die Prognosen um Längen. Spanien meldete, dass im letzten Jahresviertel 2014 das Bruttoinlandsprodukt des Landes um 0,7% gewachsen ist und ebenfalls die Vorhersagen der Experten übertrumpfte.

Europas Inflation kennt kein Halten

Im Fokus des heutigen Vormittags aber stand die Veröffentlichung neuester Zahlen zur Verbraucherpreisentwicklung Europas. Marktbeobachter rechneten bereits damit, dass die Inflationsrate noch weiter fallen würde, doch der Rückgang um 0,6% fiel weitaus deutlicher aus als vorhergesagt. Weiterhin verhält sich die Kerninflation, die preislich stark schwankende Waren wie Lebensmittel und Energiekosten unberücksichtigt lässt, gänzlich gegensätzlich: Sie stieg im Vorjahresvergleich auf 0,5% an.

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