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Geschrieben von forextotal am 16. Januar 2015

Schwache Inflationsdaten aus den USA erwartet

USA und der Dollar

Gegenüber anderen Hauptwährungen handelte der US-Dollar am heutigen Freitag unverändert hoch. Selbst die durchwachsenen Wirtschaftsberichte vom Vortag konnten die optimistische Grundstimmung der Anleger gegenüber der amerikanischen Währung nicht trüben. Der US-Dollar-Index stieg auf 92,60 und bewegte sich damit weiterhin nahe seines Zwölfjahreshochs bei 93,15. Im weiteren Tagesverlauf ist die Veröffentlichung der Inflationsdaten für die Vereinigten Staaten geplant.

Kaum Reaktion auf gemischte Wirtschaftsdaten

Gestern legte das US-Arbeitsministerium einen ernüchternden Bericht vor. Laut diesem erreichte die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten vergangene Woche mit 316.000 ein Viermonatshoch. Damit wurden die Erwartungen der Analysten, die von einem Rückgang um 600 ausgingen, herbe enttäuscht.

Schlechte Nachrichten musste auch die Federal Reserve Bank von Philadelphia vermelden. Sie gab einen Abstieg ihres Index für das verarbeitende Gewerbe auf ein Elfmonatstief bekannt.

Energiepreise dämpfen Verbraucherpreissteigerung

Marktbeobachter prognostizieren einen kräftigen Rückgang der amerikanischen Inflationsrate um 0,6% auf 0,7%. Zugleich aber soll die Kerninflation gleichbleiben. Ein ganz ähnliches Bild ergab sich in den letzten Tagen bereits aus den Daten der Euro-Zone und Großbritannien: Die stetig fallenden Preise für Energie und Rohstoffe wirken sich diesseits wie jenseits des Pazifiks nachhaltig auf die Verbraucherpreisentwicklung aus. Für Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Erholung rückt deshalb die Kerninflation in den Vordergrund.

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