Erste Schritte beim Traden Erste Schritte beim Traden
Geschrieben von forextotal am 30. Dezember 2014

Mit Wechselkursen Geld verdienen

Trading-Chart

Jeder, der einmal über die Grenzen der EU hinaus gereist ist, konnte bereits erste Erfahrungen mit Wechselkursen sammeln. Denn vor Antritt der Reise müssen bei der Bank die heimischen Euros in die jeweilige andere Währung des Urlaubslandes getauscht werden. Wenn der Reisende dann nach einigen Tagen oder Wochen nach Hause kommt, sucht er erneut die Bank auf, um das übriggebliebene Geld in der fremden Währung wieder zurück zu Euros zu tauschen. Je nachdem, wie sich während des Auslandaufenthaltes die Wechselkurse entwickelt haben, staunt der Urlauber über den höheren beziehungsweise niedrigeren Tauschbetrag.

Forex - eine internationale Wechselstube

Nach eben diesem Prinzip funktioniert auch der so genannte Forex-Handel - tatsächlich nimmt jeder Urlauber, der sein Geld wechselt, an diesem Handel unbewusst teil. Die Abkürzung Forex steht für Foreign Exchange, den Devisenhandel also. Diesen riesigen, weltumspannenden Geldwechselmarkt nutzen in erster Linie Unternehmen, die international agieren und Waren oder Dienstleistungen in anderen Ländern erwerben. Dazu müssen auch sie wie die Urlauber ihr Geld zu möglichst günstigen Konditionen tauschen - anders als diese handeln sie dabei natürlich mit enorm großen Summen.

Mit diesem ständigen Handel mit verschiedenen Währungen geht wie bei allen Märkten ein Wechsel aus Angebot und Nachfrage einher, der die Tauschkurse maßgeblich beeinflusst. Ist die Nachfrage nach einer bestimmten Währung auf dem Forex-Markt also besonders hoch, steigt zugleich auch deren Wert. Im Umkehrschluss sinkt der Wechselkurs einer Währung dann wieder, wenn die Nachfrage nachlässt. Die Teilnehmer am Forex-Markt machen sich dieses einfache Prinzip zu Nutze, um Geld zu verdienen. Sie investieren in Währungen, von denen sie glauben, dass sie im Kurs steigen werden. Gleichzeitig stoßen sie diejenigen Währungen ab, deren Kursentwicklung weniger rosig aussieht.

Vom Tausch zum Gewinn

Kauft ein Trader am Devisenmarkt beispielsweise mit seinen Euros einige US-Dollar ein und hält diese über ein paar Tage, kann sich der Wechselkurs innerhalb dieses Zeitraums schon beträchtlich verändern. Steigt der US-Dollar gegenüber dem Euro in seinem Wert, hat der Trader durch den Verkauf seiner Dollars Gewinn erzielt und ganz einfach Geld verdient. Das Grundprinzip des Handels mit Währungen bleibt also immer gleich: Anleger kaufen am Devisenmarkt eine Währung ein, behalten diese solange, bis sich ihr Wechselkurs geändert hat und tauschen sie anschließend wieder mit Gewinn zurück.

Dieses stetige Tauschgeschäft läuft über Wechselbüros im Internet ab, die Broker genannt werden. Online zu handeln bietet für die Teilnehmer am Forexmarkt natürlich viele Vorteile: So können sie ihren Geschäften von zu Hause oder jedem beliebigen Ort der Welt nachgehen - alles, was sie dafür benötigen, ist eine zuverlässige Verbindung ins Internet. Darüber hinaus ist der Devisenmarkt an Wochentagen rund um die Uhr geöffnet und die Kurse ändern sich ständig.

Devisenhandel für jedermann

Um in den Forexhandel einzusteigen und selbst sein Glück mit den Wechselkursen zu versuchen, benötigen Anfänger kein großes Startkapital. Bereits wenige hundert US-Dollar lassen sich mit etwas Geschick und einem guten Gespür für die Marktverhältnisse schnell gewinnbringend anlegen. Alternativ stellen viele Broker auch Demokonten zur Verfügung, mittels derer der Handel mit den Währungen geübt werden kann - ganz ohne eigenes, reales Geld zu riskieren.

Wer am Devisenmarkt schon einige Erfahrungen gesammelt und sich mit seinen Mechanismen vertraut gemacht hat, schafft es mit geringem Zeitaufwand, sich ein kleines Zusatzeinkommen zu erwirtschaften. Allerdings sind Investitionen im Forex-Handel grundsätzlich mit sehr hohen Risiken verbunden, Wechselkurse verhalten sich oft unvorhersehbar und können leicht zu großen Verlusten führen. Einen Einsteig in den erfolgreichen Handel bietet der Artikel "Wie verdient man Geld?".

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