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Geschrieben von forextotal am 10. Dezember 2014

Kleiner Aufschwung für den Euro

Europa und der Euro

Seit Dienstag gelingt es der europäischen Gemeinschaftswährung, einen stabilen Kurs gegenüber dem US-Dollar beizubehalten. Das Währungspaar EUR/USD fuhr auch heute wieder Gewinne ein, gestern erreichte es ein kurzzeitiges Hoch bei 1,2448 USD. Diese Entwicklung ist erstaunlich, setzen doch institutionelle Spekulanten derzeit vornehmlich auf die Stärke des Dollars. Der aktuelle Aufwärtsschub konnte mit Schwankungen in deren Entscheiden zu erklären sein, die volatile Kursbewegungen verursachen.

Keine Trendwende in Sicht

Trotz des kurzweiligen Erfolgs des Euros fielen seine Gewinne gegenüber der US-amerikanischen Währung klein aus. Er schaffte bislang zwar einige Distanz zum Jahrestief vom Wochenbeginn, konnte die Marke von 1,24 USD jedoch nicht verteidigen. Dazu fällt der übergeordnete Trend in seinem Kursverlauf zu bearish aus, in naher Zukunft sind entsprechend weitere Verluste zu erwarten. Insbesondere sollten die Anleger derzeit nicht die für Jahresbeginn erwarteten Geldspritzen der EZB außer Acht lassen, die einen kräftigeren Kursaufschwung ausbremsen.

Als Grund für den kleinen Wertgewinn des Euros darf die derzeitige Unsicherheit der Investoren an den Finanzmärkten angeführt werden. Diese rührt von der Sorge über die politische Situation in Griechenland genauso wie von den neuen Handelseinschränkungen an den chinesischen Kreditmärkten. Am Dienstag führte die veränderte Lage zu einem Ausverkauf des US-Dollars, der US-Dollar-Index rutschte leicht ab auf 88,18.

Neuwahlen bedrohen griechisches Rettungspaket

Griechenland verlegte die ursprünglich für Februar anberaumte Präsidentschaftswahl überraschend auf den 17. Dezember vor. Von dieser hängen wichtige politische Impulse für die Zukunft des Landes ab. Im Falle von Neuwahlen wäre das Internationale Rettungspaket für Griechenland gefährdet. Derzeit rechnet man der Syriza-Partei, die sich gegen das Paket wendet, reelle Chancen ein, vom griechischen Volk in die Regierung gewählt zu werden. Die Athener Börse reagierte auf die Nachrichten mit dem größten Einbruch seit über 20 Jahren.

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