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Geschrieben von forextotal am 8. Dezember 2014

Kursgewinne bescheren Dollar starken Wochenauftakt

USA und der Dollar

Zu Beginn der aktuellen Woche kann der US-Dollar seine starke Position gegenüber anderen wichtigen Währungen halten, teilweise baute er seinen Vorsprung sogar noch aus. Der US-Dollar-Index, der den Greenback anderen Leitwährungen gegenüberstellt, erreichte einen Wert von 89,48 und damit sein höchstes Niveau seit März 2009. Es sind vor allem die positiven Signale vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt, die das Vertrauen der Anleger in die Währung stärken.

Arbeitsmarktzahlen stärken Dollar-Nachfrage

Bereits am Freitag legte das US-Arbeitsministerium neue Berichte vor, laut denen die Wirtschaft des Landes innerhalb des Monats November 321.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Damit wurde die Vorhersage von Wirtschaftsexperten, die von 225.000 neuen Stellen ausging, weit übertroffen. Tatsächlich wurde seit knapp drei Jahren kein so großer monatlicher Zuwachs verzeichnet.

Darüber hinaus konnten auch die für September vorgelegten Zahlen von 214.000 auf 243.000 korrigiert werden. Unverändert blieb hingegen die Arbeitslosenquote, sie verharrt bereits seit einigen Wochen in Folge bei ihrem Sechsjahrestief von 5,8%. Diese soliden Daten verleitet die Spekulanten an den Devisenmärkten dazu, ihre Erwartungen an eine mögliche Zinsanhebung durch die Fed auf die zweite Jahreshälfte 2015 vorzuverlegen. Bis vor den Zeitpunkt der Veröffentlichung der neuen Zahlen zum Arbeitsmarkt gingen die Anleger von einem geldpolitischen Umschwung frühestens im September 2015 aus.

Downtalking belastet Gemeinschaftswährung

Indes bewegt sich die europäische Gemeinschaftswährung von einem Tief zum nächsten. Heute bewegte sich sich um ein neues Zweijahrestief bei 1,2254 USD. Eine kritische Aussage hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Eurozone von Ewald Nowotny, Mitglied des Direktoriums der EZB, übte zusätzlichen Druck auf den Kurs aus. Nowotny will eine massive Schwäche in der Wirtschaft Europas erkannt haben und rechnet in naher Zukunft mit einer weiterhin fallenden Inflation.

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