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Geschrieben von forextotal am 10. Oktober 2014

Wirtschaftsprognosen bringen Euro ins Wanken

Europa und der Euro

Zum Ende dieser Woche zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung deutlich geschwächt und fiel gegenüber ihrem Rivalen aus den Vereinigten Staaten auf ein Zweijahrestief. Die wachsende Besorgnis um die Wirtschaftsaussichten in Deutschland und den Zustand der Weltwirtschaft im Allgemeinen veranlassten die Anleger dazu, dem Euro den Rücken zuzukehren. Im europäischen Nachmittagshandel fiel der Wert des Währungspaars EUR/USD auf 1,2622 USD.

Deutschland senkt Wachstumsaussichten

Es waren Meldungen des heutigen Tages, die das Vertrauen der Märkte in die gesamteuropäische Währung erneut trübten. Diesen zufolge wird Deutschland in der kommenden Woche seine Aussichten auf Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr 2014 sowie für das kommende Jahr 2015 noch einmal absenken.

Diese Spekulationen passen nur zu gut zu dem diese Woche veröffentlichten Bericht, der den Rückgang der deutschen Exportzahlen im Monat August auf ihr niedrigstes Niveau seit 2009 belegte. Pessimistische Wirtschaftsdaten wie diese bestätigen die Investoren in ihrem Glauben, dass die Europäische Zentralbank zu extremen Maßnahmen greifen müsse, um das Risiko der Deflation in den EU-Staaten abzuwenden.

Verunsicherung stützt Safe-Haven-Währungen

Profiteur der allgemeinen Sorge um den Zustand der Weltwirtschaft, die die in dieser Woche vorgelegten Zahlen des Internationalen Währungsfonds noch befeuerten, war wieder einmal der US-Dollar in seiner Rolle als traditionell sichere Safe-Haven-Währung. Doch auch der Greenback kann von der Verunsicherung der Anleger nicht so stark profitieren, wie man annehmen könnte. Schließlich lastet das gestern publizierte Sitzungsprotokoll der Federal Reserve Bank nach wie vor schwer auf der amerikanischen Währung. Laut diesem ist die von den Märkten herbeigesehnte Anhebung des Leitzinses mindestens bis nächstes Jahr auf Eis gelegt.

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