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Geschrieben von forextotal am 6. Oktober 2014

Dollar-Index schreibt zwölf Wochengewinne in Folge

USA und der Dollar

Innerhalb der letzten Wochen rissen die positiven Wirtschaftsmeldungen aus den Vereinigten Staaten nicht ab, sie ließen den Kurs des Greenbacks gegenüber anderen wichtigen Währungen auf neue Rekordniveaus steigen. Der US-Dollar-Index indes verzeichnete vergangenen Freitag bereits seinen zwölften Wochengewinn und beendete damit die vorläufig längste Rally seit Einführung des Indexes im Jahre 1971. Heute rutschte dieser leicht ab, notierte mit einem Wert von 86,69 aber noch immer nahe seines Vierjahreshochs bei 86,79.

US-Wirtschaft drückt Arbeitslosenquote auf Rekordtief

Vom Arbeitsministerium vorgelegte Zahlen hatten dem US-Dollar am Freitag zu einem erneuten Kursauftrieb verholfen. Laut diesen schaffte die US-Wirtschaft im Monat September 248.000 neue Arbeitsstellen und übertraf damit Prognosen, die von einem Wachstum um 215.000 Stellen ausgingen, um Längen. Die Arbeitslosenquote ging zeitgleich auf 5,9% zurück, ihr niedrigstes Niveau seit Juli 2008. Nachrichten wie diese bestätigen die Anleger an den Märkten in ihren Spekulationen um eine frühere Zinsanhebung durch die Federal Reserve Bank.

Divergierende Geldpolitik treibt Anleger zum US-Dollar

Es sind diese Hoffnungen der Anleger, die den Dollar gegenüber anderen Währungen wie Euro und Yen stärken. Sie gehen einher mit den unterschiedlichen Ausrichtungen in der Geldpolitik der jeweiligen Zentralbanken in den Ländern. Geringe Inflationsraten sowie lahmendes Wirtschaftswachstum zwingen die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan dazu, ihren eingeschlagenen Weg des billigen Geldes aller Voraussicht nach noch für eine lange Zeit zu verfolgen. Währenddessen bereitet man in den Vereinigten Staaten bereits die Rückkehr zu einer normalen Geldpolitik vor, ein riesiger Marktvorteil für den erstarkten US-Dollar.

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