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Geschrieben von forextotal am 9. September 2014

Euro schreibt neues 14-Monatstief

Europa und der Euro

Seit der erneuten Absenkung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank geht es stetig abwärts mit der europäischen Gemeinschaftswährung. Heute Vormittag erreichte der Kurs des Währungspaars EUR/USD zwischenzeitlich mit 1,2866 USD seinen tiefsten Stand seit Juli 2013, ein Ende der Abwertung ist jedoch weithin nicht in Sicht.

Experten sagen für 2017 Parität zum US-Dollar voraus

An den Märkten scheint niemand mehr ernsthaft mit einem erneuten Anstieg des Eurokurses zu rechnen. Experten erwarten im Gegenteil, dass die Gemeinschaftswährung bis Ende des Jahres auf einen Wert von 1,25 USD fallen wird. Für das letzte Quartal 2015 prognostizieren sie gar, dass der Euro erstmals seit seiner Einführung im Jahr 2002 wieder auf die Parität zum US-Dollar zurückfallen wird.

Dabei sind die Verluste gegenüber dem US-Dollar bei weitem nicht die größten, die die gesamteuropäische Währung in den letzten Wochen hinnehmen musste. Besonders gegenüber den Währungen von Schwellenländern wie Brasilien, Indien und Südkorea hat der Wert des Euros rapide abgenommen. Selbst gegenüber dem wegen der Ukraine-Krise stark unter Druck geratenen Rubel konnte sich die Gemeinschaftswährung zuletzt nicht mehr durchsetzen.

Exporte profitieren vom schwachen Euro

Und doch gibt es Bereiche, die starken Nutzen aus der Talfahrt des Euros ziehen. Die Exportwirtschaft Europas kritisierte in der Vergangenheit den starken Stand der Währung scharf, jetzt trägt sie die Früchte des fallenden Wechselkurses. Im vorangegangen Monat gelang es den Exporten der deutschen Industrie eine Rekordsumme von 100 Millionen Euro zu schreiben.

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