Erste Schritte beim Traden Erste Schritte beim Traden
Geschrieben von forextotal am 8. September 2014

Die drei wichtigsten Grundlagen beim Forex-Trading

Trading-Chart

Da der Devisenhandel auf einer recht simplen Funktionsweise basiert, ist er auch für Anfänger leicht erlern- und nachvollziehbar. Dieser einfache Einstieg sollte indes nicht dazu verführen, verfrüht den Verlust des eigenen Kapitals zu riskieren. Jedem Anleger sei empfohlen, sich zunächst mit den drei grundlegenden Konzepten des Devisenhandels vertraut zu machen, mit deren Hilfe sich die Chance auf Gewinne erhöht.

Technische Analyse

Die Technische Analyse ist ein Sammelbegriff für Methoden, die es ermöglichen, Kursbewegungen zu analysieren und künftige Preisentwicklungen möglichst zuverlässig vorherzusagen. Mit den folgenden Werkzeugen können sich auch Einsteiger im Marktgeschehen Orientierung verschaffen.

  • Support & Resistance: Unterstützung (Support) und Widerstand (Resistance) bilden die Basis jeder Technischen Analyse. Sie beschreiben die Punkte im Chart, die den Kurs nach oben und unten begrenzen. Mehr Informationen sind im Artikel "Support and Resistance" zu finden.
  • Trendlinien: Mit Hilfe von Trendlinien lässt sich leicht ausmachen, in welche Richtung sich ein Kurs aktuell bewegt. Durchbricht er eine solche Linie ist dies ein Signal für eine mögliche Kurswende. Der Artikel "Trendlinien" gibt Auskunft zur Anwendung der Trendlinien im Chart.
  • Trendkanäle: Zieht man zu einer bestehenden Trendlinie eine parallele Linie, die an den gegenüberliegenen Hoch- bzw. Tiefpunkten anliegt, erhält man einen Trendkanal. Von diesem erhält die Analyse wichtige Signale, wenn der Kurs an die Grenzen des Kanals stößt. Beispiele für den Einsatz von Trendkanälen führt der Artikel "Trendkanäle" auf.
  • Candlestick Charts: Candlestick Charts werden auch Kerzendiagramme genannt und sind in fast allen Trading-Programmen zu finden. Sie bündeln zahlreiche Informationen in einer sehr einfachen Darstellung: Jede Kerze bildet für einen bestimmten Zeitabschnitt den Eröffnungskurs und Schlusskurs sowie die Hoch- und Tiefpunkte ab. Wie sich daraus Vorhersagen über den weiteren Kursverlauf ableiten lassen, erklärt der Artikel "Candlestick Charts".
  • Moving Average: Moving Average lässt sich ins Deutsche als Gleitender Durchschnitt übersetzen. Dieser gibt den Durchschnittswert eines Kurses für eine bestimmte Anzahl von Zeitabschnitten an. Wenn nun der Moving Average der kleineren Periode den mit der größeren Periode schneidet, ist ein drehender Kursverlauf wahrscheinlich. Genauere Informationen zum Thema hält der Artikel "Moving Average" bereit.

Money Management

Money Management umfasst Konzepte, die das eigene Trading-Kapital schützen und Verluste begrenzen.

  • Stop-Loss: Bereits mit der Eröffnung eines Trades lässt sich in guter Handelssoftware der Punkt bestimmen, an dem die Position automatisch geschlossen werden soll. So lässt sich das Risiko jedes Trades genau im Voraus kalkulieren. Der Artikel "Stop-Loss" erläutert dieses wichtige Werkzeug des Risikomanagements genauer.
  • Take-Profit: Das Pendant zum Stop-Loss definiert den Punkt zur Gewinnmitnahme im Erfolgsfall. Wie im Artikel "Take Profit" beschrieben, schützt er den Anleger davor, zu lange auf höhere Gewinne zu spekulieren und schließlich Verluste durch eine Kurswende einzufahren.
  • Drawdown: Unter diesem Begriff versteht man eine Verlustserie, die das Handelskonto kontinuierlich dezimiert. Sie ist im Artikel "Drawdown" ausführlich beschrieben.
  • Positionsrisiko: Bezogen auf das gesamte Kapital setzt das Positionsrisiko den Verlust fest, der mit einem einzelnen Trade möglich ist. Der Artikel "Positionsrisiko" legt dar, wieso dieses Risiko nie mehr als 1-2% betragen sollte.

Trading-Psychologie

Auch die beste Strategie schützt nicht vor Verlusten, wenn sie nicht gepaart wird mit Disziplin und Selbstkontrolle. Emotionen wie Angst und Gier wirken bei jedem Trade auf den Anleger ein und können leicht zu Fehlentscheidungen verführen. Deshalb ist es wichtig, die eigenen psychologischen Muster zu analysieren und in der Folge zu überwinden, um von einer Strategie langfristig profitieren zu können. Der Artikel "Trading-Psychologie: Einführung und Grundlagen" beschreibt die Gefahren des Teufelskreises "Switching", der mit fehlender emotionaler Selbstbeherrschung einhergehen kann.

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