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Geschrieben von forextotal am 2. September 2014

Euro fällt im Vorfeld der EZB-Sitzung auf neues Jahrestief

Europa und der Euro

Gegenüber dem US-Dollar erreichte die europäische Gemeinschaftswährung am Dienstag ein neues Zwölfmonatstief. Die Anleger treibt die Furcht vor neuen geldpolitischen Maßnahmen seitens der Europäischen Zentralbank um. Von deren Strategiesitzung am Donnerstag werden allgemein neue Signale für die künftige Ausrichtung der Geldpolitik in Europa erwartet. Der US-Dollar hingegen kann von der Schwäche des Euros profitieren und schreibt gegenüber anderen Leitwährungen neue Rekorde.

Draghi zeigt sich zu neuen Maßnahmen entschlossen

Seit 6. September 2013 notierte der Euro nicht mehr bei einem so niedrigen Wert wie heute. Das Währungspaar EUR/USD erreichte ein Kurstief von 1,3115 USD, ein Zeichen des starken Verkaufsdrucks, der aktuell auf der europäischen Gemeinschaftswährung lastet.

Nach einer Aussage des EZB-Chefs Mario Draghi während eines Treffens mit dem französischen Präsident Francois Hollande am gestrigen Tag entflammten die Spekulationen um die künftige Ausrichtung der europäischen Geldpolitik erneut. Draghi bekräftigte in diesem Rahmen wiederum seine Sorge um mögliche Deflationsrisiken und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft der Europäischen Union. An den Märkten ist die feste Überzeugung vieler Anleger zu spüren, dass die EZB am Donnerstag zu Mitteln der quantitativen Lockerung greifen wird.

Russland-Sanktionen bedrohen EU-Wirtschaft

Doch nicht nur die europäischen Zentralbänker sorgen für mächtigen Druck auf den Kurs der gesamteuropäischen Währung. Bereits am Wochenende zeigten sich führende Politiker der Europäischen Union entschlossen zu neuen Sanktionen gegen Russland. Sie fordern ein Ende der Einmischung Moskaus in das Geschick der Ukraine. Bereits die letzte Sanktionsrunde hatte spürbare Folgen für die Wirtschaft in Europa nach sich gezogen.

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