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Geschrieben von forextotal am 1. September 2014

Ukraine-Krise setzt Rubel unter Druck

Trading-Chart

Die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine machten sich am Montag deutlich an den Märkten bemerkbar. Gegenüber dem US-Dollar fiel der russische Rubel auf ein neues Tief, Grund dürfte die eskalierende Situation im Konflikt mit der ukrainischen Regierung sein. Das Währungspaar USD/RUB handelte bei einem Wert von 37,50 RUB, das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Tauschkurs von 37,05 RUB am Freitag.

Verhärtete Fronten zwischen Russland und Ukraine

Ganz allgemein zeigen sich die Anleger dieser Tage vorsichtig abwartend. Bevorstehende Verhandlungen zwischen den Vertretern der Ukraine und Russland aber auch der prorussischen Separatisten sollen mehr Klarheit in die derzeit undurchsichtige Situation bringen. Letzte Woche waren ähnliche Gespräche allerdings ohne klares Ergebnis zu Ende gegangen.

Für Nervösität hatte die Meldung gesorgt, dass sich die ukrainischen Truppen aus Gebieten rund um die Stadt Luhansk zurückziehen mussten. In der Nacht zuvor kämpften sie gegen die prorussischen Rebellen. Sowohl die ukrainische Regierung als auch die politischen Führungen des Westens sehen Russland für das Fortschreiten der Separatisten in der Verantwortung. Immer wieder werden Behauptungen laut, nach denen russische Truppen direkt in den Konflikt verwickelt waren.

Neue Sanktionen könnten EU-Wirtschaft belasten

Mit der Androhung einer neuen Sanktionsrunde gegen Russland zielen Politiker der Europäischen Union darauf ab, Moskau dazu zu bewegen, sich aus den Konflikten innerhalb der Ukraine herauszuhalten. Anleger befürchten allerdings, dass sich diese Sanktionen negativ auf das wirtschaftliche Wachstum in der Eurozone auswirken könnte. Vergangene Maßnahmen gegen Russland hatten die Gemeinschaftswärhung Euro bereits deutlich belastet.

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