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Geschrieben von forextotal am 26. August 2014

Euro notiert weiter nahe seines Elfmonatstiefs

Europa und der Euro

Am heutigen Vormittag konnte der Euro zunächst leichte Gewinne gegenüber seinem überlegenen Rivalen aus den Vereinigten Staaten einfahren. Das Währungspaar EUR/USD erreichte im späten Asienhandel einen Wert von 1,3208 USD. Später am Tag ist der Kurs wiederum auf 1,3192 USD abgesunken und näherte sich damit seinem Elfmonatstief an. Die europäische Gemeinschaftswährung hatte eine kleine Verschnaufspause für sich nutzen können, während die Märkte auf die heute veröffentlichten Konjunkturzahlen aus Amerika warteten.

Unklares Bild der US-Wirtschaft

Die heute vorgelegten, offiziellen Zahlen machen deutlich, dass die Auftragseingänge für langlebige Güter in den USA im Monat Juli weitaus stärker als erwartet angestiegen sind. Mit einem Plus von 22,6% übertrafen sie die Prognosen von einem Anstieg um 7,5% um Längen. Ein anderes Bild zeichnen dagegen die Auftragseingänge ohne den volatilen Transportgütersektor. Diese sind um 0,8% zurückgegangen und konnten damit die Erwartung eines 0,5%igen Anstiegs nicht erfüllen.

Daten wie diese belassen die Anleger im Unklaren über den momentanen Zustand der US-amerikanischen Volkswirtschaft. Entsprechend reagierte der Dollar-Kurs kaum auf diese Nachrichten. Gegenüber anderen wichtigen Leitwährungen waren keine deutlichen Ausschläge zu erkennen.

Ukraine-Konflikt weiter im Fokus

Auf die heutigen Meldungen reagierten die Märkte auch deshalb verhalten, weil die Anleger den Ausgang eines Treffens des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko abwarten. Erst am Montag hatte die Ukraine das Vordringen eines russischen Hilfskonvois in das ukrainische Hoheitsgebiet öffentlich angeprangert. Die russische Gegenseite kündigte dagegen an, noch einen zweiten Konvoi aussenden zu wollen.

Der Konflikt in der Ukraine hat in jüngster Vergangenheit bereits deutliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gezeigt. In erster Linie war die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Eurozone betroffen, nachdem sich die EU an den Sanktionen gegen Russland beteiligte.

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