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Geschrieben von forextotal am 25. August 2014

Nach Yellen-Kommentar: US-Dollar im Aufwind

USA und der Dollar

Bemerkungen der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen während einer von Donnerstag bis Samstag andauernden Tagung der Notenbanker in Wyoming haben eine anhaltend positive Wirkung auf den Kurs des US-Dollars gezeigt. Am Montag notierte dieser gegenüber dem Euro bei einem neuen Elfmonatshoch. Die europäische Gemeinschaftswährung dagegen geriet in Folge einer Aussage des EZB-Präsidenten Mario Draghi erneut unter Druck.

Gegensätzliche Ausgestaltung der Geldpolitik

Im späten Asienhandel erreichte das Währungspaar EUR/USD ein neues Sitzungstief von 1,3186 USD. Die ohnehin aktuell hohe Nachfrage nach dem US-Dollar verstärkte sich in Folge einer Anmerkung durch die Vorsitzende der Fed, Janet Yellen, noch weiter. Im Rahmen des alljährlichen Treffens von Spitzenbankern und Wirtschaftsforschern in Jackson Hole, Wyoming, erklärte Yellen am Freitag, dass sich die US-amerikanische Wirtschaft erhole und auch eine deutliche Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten sei. Damit sprach sie zwei der wichtigsten Faktoren an, die maßgeblichen Einfluss auf den Zeitpunkt einer Zinserhöhung durch die Fed nehmen.

Am gleichen Tag sorgte Mario Draghi, ebenfalls auf dem Treffen in Wyoming, für Unmut unter den europäischen Anlegern. Er stellte klar, dass die EZB bereit sei, neue unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, die die stagnierende konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone in Schwung bringen sollen. Eine Gegenüberstellung beider Kommentare verdeutlicht einmal mehr, wie stark die geldpolitischen Maßnahmen in den USA und der Eurozone auseinander driften.

Ukraine-Krise dämpft Stimmung an den Märkten

Unterdessen hat die Sorge um die Entwicklung in der Ukraine an den Märkten wieder um sich gegriffen. Die NATO teilte am Wochenende mit, dass sie eine alamierende Konzentration russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine beobachte. Die ukrainische Regierung selbst will den von Russland in die östliche Ukraine entsandten Konvoi mit Hilfsgütern als direkte Invasion ihres Hoheitsgebietes verstanden wissen.

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