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Geschrieben von forextotal am 19. August 2014

US-Dollar startet mit Kursgewinnen in die Woche

USA und der Dollar

Positive Signale vom US-amerikanischen Immobilienmarkt stärkten am Dienstag die Nachfrage nach dem Dollar. Gegenüber dem von einer stagnierenden Konjunktur geschwächten Euro gelang der unter dem Spitznamen Greenback bekannten Währung der Sprung auf ein Neunmonatshoch. Der Euro handelte heute nahe seines Neunmonatstiefs bei 1,3350 USD. Auch das britische Pfund konnte seine Zugewinne gegenüber dem Dollar nicht halten und fiel auf ein Viereinhalbmonatstief. Grund für den Kursrutsch war die Veröffentlichung der Inflationsdaten aus Großbritannien.

Stabiler Immobilienmarkt stärkt Dollar-Nachfrage

Bereits am Montag bescheinigte ein Bericht der US-amerikanischen Bauwirtschaft für den Monat August ein verbessertes Geschäftsklima. Die Märkte interpretieren dies als Zeichen eines robusten Markts für Wohnimmobilien. Tatsächlich ist der NAHB/Wells Fargo Housing Market Index auf seinen höchsten Stand innerhalb der letzten sieben Monate angestiegen und hat damit die Erwartungen der Experten weit übertroffen.

Britische Preisabkühlung vergrault Anleger

Von den schwachen Inflationsdaten aus Großbritannien enttäuscht, kehrten viele Anleger dem britischen Pfund heute den Rücken. Während der Anstieg der Verbraucherpreise noch im Juni 1,9% betrug, verlangsamte sich die Verteuerung im Juli laut den amtlichen Zahlen. Die jährliche Inflationsrate rutschte auf ein Zweimonatstief von 1,6%.

Aufgrund dieser rückläufigen Preisentwicklung verloren viele Investoren ihre Hoffnung auf eine baldige Zinsanhebung durch die Bank of England. In der Folge fiel der Wert des britischen Pfunds auf ein Viereinhalbmonatstief, gegenüber dem US-Dollar notierte es bei 1,6644 USD.

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