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Geschrieben von forextotal am 18. August 2014

Neue Hinweise zur amerikanischen Geldpolitik erwartet

Trading-Chart

Seit Ende 2008 befindet sich der US-amerikanische Leitzins auf seinem historischen Tief von 0,00% bis 0,25%. Innerhalb der letzten Wochen wurden unter den Anlegern Spekulationen um den möglichen Zeitpunkt einer Zinswende durch die Federal Reserve Bank lauter. Zwei für diese Woche anstehende Termine könnten Hinweise auf den künftigen Kurs der Zentralbank liefern: Am Mittwoch erfolgt die Veröffentlichung des Protokolls der vergangenen Fed-Sitzung, schließlich findet von Donnerstag bis Samstag eine Tagung der Notenbanker statt.

US-Wirtschaft glänzt mit stabilem Arbeitsmarkt

Höhepunkt des straffen Terminplans wird der Auftritt der Fed-Vorsitzenden Janet Yellen sein, sie referiert am Freitagnachmittag zum Thema Arbeitsmärkte. Dieses gilt als einer der wichtigsten Faktoren, die Einfluss auf die US-Geldpolitik nehmen. Zuletzt hatte sich der amerikanische Arbeitsmarkt stabilisiert und mit überaus positiven Zahlen überrascht. Ein Umstand, den viele Anleger und Analysten als Signal für eine baldige Zinswende werteten.

Staatsverschuldung steht Zinswende entgegen

Der stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und dem gesundeten Arbeitsmarkt gegenüber steht jedoch die horrende Verschuldung der Vereinigten Staaten. Bis zum Jahr 2020 wird sich diese auf rund 23 Billionen US-Dollar belaufen. Bereits ein Anstieg des Leitzinses um zwei Prozent würde eine Mehrbelastung des amerikanischen Staatsbudgets um etwa 500 Milliarden US-Dollar bedeuten. Eine solche Last könnte die US-Regierung unmöglich alleine stemmen, eine nächste Krise wäre vorprogrammiert.

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