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Geschrieben von forextotal am 5. August 2014

Markit legt Einkaufsmanagerindex zum Dienstleistungssektor vor

Trading-Chart

Seit 1996 veröffentlicht die Forschungsgruppe Markit den Einkaufsmanagerindex, einen monatlichen Indikator zum Wirtschaftswachstum. Er ermöglicht einen allgemeinen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung und wird auch als Konjunktur-Barometer verstanden. Die Veröffentlichung des Teilindex für den Dienstleistungssektor bescherte dem Pfund am Dienstag einen Kursaufschwung, dem Euro dagegen im Vorfeld der EZB-Sitzung Verluste.

Britische Konjunktur weiter auf Erholungskurs

Endlich einmal wieder gute Nachrichten für das britische Pfund: Gegenüber dem US-Dollar schaffte die Währung am Dienstag den Sprung auf ein Sitzungshoch von 1,6886 USD. Die verstärkte Nachfrage nach dem Sterling wurde von der Nachricht getragen, dass der britische Dienstleistungssektor im Juli schneller als in allen Monaten seit Dezember 2013 gewachsen ist.

Wie die Marktforschungsgruppe Markit mitteilte, stieg der Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen im vorangegangenen Monat auf ein Achtmonatshoch von 59,1 an, ein beträchtlicher Zuwachs von 57,7 im Juni. Positive Meldungen gab es auch von der britischen Bauwirtschaft, deren Wachstum sich im Juli zwar ein wenig verlangsamt hat, aber dennoch über den Erwartungen lag. Die vorgelegten Berichte konnten den Glauben der Anleger an eine stabile konjunkturelle Erholung des Inselstaats wieder festigen.

Einkaufsmanagerindex für die Eurozone enttäuscht Anleger

Gegenüber den meisten anderen Leitwährungen musste der Euro am Dienstag Verluste einfahren. Grund sind die durchwachsenden Berichte der Markit-Gruppe zur Lage des europäischen Dienstleistungssektors. Das Währungspaar EUR/USD handelte mit einem Wert von 1,3391 USD.

Nachdem der Dienstleistungssektor Italiens im Juni noch den höchsten Zuwachs seit November 2010 erzielte, konnte er im Juli die Erwartungen des Markts nicht erfüllen. In Frankreich stagnierte der Wirtschaftsbereich sogar. Der Einkaufsmanagerindex für den gesamten Euroraum stieg zwar von 52,2 auf 54,2 an, lag aber deutlich unter dem vorläufigen Wert von 54,4. Die Zahlen verstärken den Eindruck der letzten Wochen, dass sich die konjunkturelle Erholung der Eurozone verlangsamt.

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