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Geschrieben von forextotal am 22. Juli 2014

US-Dollar setzt starken Wocheneinstieg fort

USA und der Dollar

Nach seinen kräftigen Zugewinnen am Montag kann der US-Dollar heute an seinen Erfolg anknüpfen und zieht gegenüber anderen Leitwährungen kräftig an. Zusätzlich Auftrieb erfährt der Greenback durch die heute anstehende Veröffentlichung der US-Inflationszahlen. Anleger erhoffen sich, von diesen Schlüsse auf den aktuellen Stand der wirtschaftlichen Erholung in Amerika ziehen zu können.

EZB-Politik belastet den Wert des Euros

Ein weiterer Faktor für den aktuellen Erfolg des US-Dollars sind seine kräftigen Kursgewinne gegenüber der geschwächten europäischen Gemeinschaftswährung. Heute handelte der Euro bei einem Wert von 1,3480 USD und damit auf seinem niedrigsten Stand seit 2. Februar.

Hauptursache dieser Entwicklung dürften sicherlich die derzeit fast gegensätzlichen geldpolitischen Ansätze der Europäischen Zentralbank einerseits und der Federal Reserve Bank andererseits sein. Die EZB-Politik des billigen Geldes lastet schwer auf der europäischen Währung. Zum Anfang des Monats senkte die EZB ihre Zinsen auf ein Rekordtief von 0,25%, um die vermeintliche Gefahr einer Deflation in der Eurozone zu verhindern. Damit verbunden nahm die Zentralbank die Entwertung des Euros billigend in Kauf. Für zusätzlichen Druck sorgte EZB-Chef Draghi mit Bemerkungen, die als Anzeichen für weitere quantitative Lockerungen von Seiten der Zentralbank verstanden werden wollen.

Fed bereitet Anleger auf Zinsanhebung vor

In den USA dagegen setzte die Fed-Vorsitzende Janet Yellen erst vergangene Woche ein von den Marktteilnehmern lang ersehntes Zeichen für eine baldige Zinsanhebung. Zuletzt konnte die US-Wirtschaft ihre wiedergewonnene Stärke durch ein Rekordhoch neu geschaffener Arbeitsstellen unter Beweis stellen. Heute erwarten sich die Anleger von der Veröffentlichung der US-Inflationsrate Hinweise zum Stand der wirtschaftlichen Erholung.

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