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Geschrieben von forextotal am 7. Juli 2014

Grundregeln für den Handel mit Binären Optionen

Trading-Chart

Seit 2009 steht der Handel mit Binären Optionen Privatanlegern frei. Das Wort "binär" ist aus der Informatik bekannt, es bezeichnet ein Zahlensystem, dass sich auf die Werte 0 und 1, falsch und richtig beschränkt. In genau dieser Weise dreht sich auch der Handel mit Binären Optionen darum, auf das Eintreten eines bestimmten Ereignisses zu setzen. Mit einer Chance von 50% erweist sich diese Einschätzung als richtig oder falsch.

Risikoreich, aber anfängerfreundlich

Binäre Optionen beziehen sich auf einen sehr kurzen Zeitraum, die Laufzeiten betragen in der Regel zwischen 60 Minuten und einer Stunde oder bis zum Ende des jeweiligen Handelstages. Für Privatpersonen ist der mögliche Einsatz von Kleinstsummen ab etwa 25 Euro interessant. Der Anleger entscheidet sich mit der Abgabe einer Option, ob er darauf setzt, dass ein Kurs innerhalb des von ihm bestimmten Zeitraums steigen oder fallen wird. Er hat die volle Kontrolle über die Wahl des Basiswerts, des Anlagebetrags und des Verfallzeitpunkts. Die Höhe der Kursdifferenz ist dabei völlig unerheblich.

Da es mit dieser Art der Anlage möglich ist, binnen weniger Minuten hohe Gewinne oder Verluste auf das eingesetzte Kapital zu erzielen, eignen sich Binäre Optionen in erster Linie für risikofreudige Trader. Für diesen hochspekulativen Handel sind prinzipiell keine Vorkenntnisse erforderlich. Die folgenden Grundregeln sind jedoch gerade für Einsteiger sinnvoll, um sich vor Risiken zu schützen und die eigenen Gewinnchancen zu erhöhen.

Risikomanagement: immer auf der sicheren Seite

Der hochspekulative Handel birgt stets die Gefahr eines Totalverlusts. Dieses Risiko lässt sich minimieren, indem pro Option mit maximal 5% des eingesetzten Gesamtkapitals gehandelt wird. In besonders volatilen Märkten ist es darüber hinaus von Vorteil, PUT oder CALL-Order erst kurz vor Ablauf der Option in das System einzugeben. Generell gilt: Die größten Risiken für Anleger liegen in Geschäften mit einer kurzen Laufzeit von nur wenigen Minuten. Ist in den Kursen viel Bewegung zu beobachten, ist es deshalb sinnvoll, eine möglichst lange Zeitspanne zu wählen.

Informationsvielfalt: alle Faktoren im Blick

Ob DAX, Rohstoffe oder Devisen: Kursbewegungen sind ganz erheblich von der aktuellen Nachrichtenlage, politischen Entscheidungen und wirtschaftlichen Entwicklungen abhängig. Ein Blick auf den wirtschaftlichen Kalender des Tages kann daher schon viel über mögliche Schwankungen verraten. Darüber hinaus kann es sich lohnen, die Kursverläufe auch in anderen Handelssystemen zu beobachten, um bessere Voraussagen zu treffen.

Überblick bewahren: Trades beschränken

Gerade Einsteiger können sich von der Vielfalt der möglichen Optionen schnell überfordert fühlen. Deshalb ist es essentiell, sich auf möglichst wenige Märkte/Handelsinstrumente und Trades zu beschränken. Mehr als zwei Optionen lassen sich zeitgleich kaum überblicken. Ohnehin sollten Anleger den Handel mit Binären Optionen als reines Zusatzgeschäft betrachten und lieber auf einen Trade verzichten, wenn Unsicherheiten bestehen. Schließlich summieren sich auch kleine tägliche Gewinne über den Monat auf. Klare Tagesziele helfen außerdem, ein mögliches "Overtrading" zu vermeiden.

Trends beobachten: Kursausschläge nutzen

So unvorhersehbar Kursbewegungen auf den ersten Blick auf wirken mögen: Bestimmte Muster lassen sich immer wieder beobachten und für Gewinne nutzen. So liegt der Abrechnungskurs meist in der Gegenrichtung des letzten Kurstrends. Aber auch die Veröffentlichung gewichtiger Wirtschaftsnachrichten machen sich direkt in der Kursbewegung bemerkbar. In der Regel stößt ein zunächst kräftiger Ausschlag in eine Richtung auf Widerstand und setzt schließlich seinen Lauf in die Gegenrichtung fort.

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